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Prozessexzellenz braucht Leadershipexzellenz

Was einen Prozess exzellent macht? Die gleiche Zutat, die es für exzellente Leadership benötigt: Echte Kollaboration.

Ein Gestaltungsansatz für New Leadership, der auf Logik, Methodik und datengestütztem Management basiert.
Das Ergebnis: Schlanke und agile Kommunikationsprozesse, die intelligente und echte Zusammenarbeit ermöglichen.

Durch den gezielten Einsatz von Shopfloor Management gelingt es Unternehmen, den aktuellen Entwicklungen des Arbeitsmarktes einen Schritt voraus zu sein.

The Big Quit, the Great Resignation: So wird die Kündigungswelle in den USA genannt. Dabei wäre es durchaus angebracht, auch einen deutschen Begriff für den aktuellen Zeitgeist zu etablieren.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Gallup ist die Wechselbereitschaft unter Mitarbeitern in Deutschland erstmals höher als in den Staaten.

Unternehmen sind bereits fleißig am Umsetzen der New Leadership Kultur. Dezentral organisieren, Empathie einsetzen, Work-Life-Balance berücksichtigen und Selbstwirksamkeit etablieren: Es gibt viel zu tun, aber wo anfangen?

„Die Vision eines Unternehmens bringt also nichts, wenn sie nicht „berührt“ und gleichzeitig dafür sorgt, dass Menschen dadurch eine „Selbstwirksamkeit“ erleben“, schlussfolgert auch Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, in einem Beitrag über ein Resonanzmodell für die Zukunft.

Selbstwirksamkeit für Mitarbeiter zu ermöglichen, bedeutet, sie zu befähigen, zu coachen und echte Kollaboration möglich zu machen: ohne Vertrauen, unmöglich.

„The way to make people trust-worthy is to trust them.“
Wusste bereits Hemingway.

Prozess- und Leadershipexzellenz haben schlussendlich die gleiche entscheidende Komponente:
Echte Kollaboration.

> Echte Kollaboration benötigt also jede Menge Vertrauen.
> Vertrauen kann ohne Kommunikation und Interaktion nicht aufgebaut werden.
> Leadershipexzellenz erfordert also exzellente Kommunikation.

Kommunikation ist somit eines der wichtigsten Führungsinstrumente.

Dabei ist exzellente Kommunikation kein Talent oder eine angeborene Fähigkeit: Sie kann in jeder Organisation optimal und zielgerichtet designt werden. Dieses Design ist im besten Fall informations- und wertebasiert. Es erfüllt seinen Zweck und sorgt für optimale Prozesse und Abläufe innerhalb der Organisationsstruktur von Unternehmen.

Einen von Logik und Methodik getriebenen Lösungsansatz zur Gestaltung und Optimierung der Kommunikation von Teams und sogar gesamten Unternehmen wurde von Staufen.ValueStreamer (SVS) einem Spinnoff der Staufen AG entwickelt. Mit einem Shopfloor Management System, das Daten in intelligente Informationen, organisationsübergreifend und transparent in Echtzeit, zur optimalen Kommunikation und Kollaboration aufbereitet.

Der Begriff Shopfloor Management ist ursprünglich ein Managementsystem, das ausschließlich in der Produktion angewendet wurde. Allerdings kann es in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Shopfloor Management ist allgemein bekannt dafür, mehr als nur ein Controlling-Tool zu sein. Es ist ein Führungstool.

Es ermöglicht das Führen am Ort der Wertschöpfung.

Probleme und Abweichungen werden direkt dort gelöst, wo sie anfallen. Shopfloor Management arbeitet nicht nur im System und sorgt dafür, dass Prozesse optimaler laufen, es arbeitet auch am System selbst mit der Zielsetzung, dieses stets zu optimieren.

Die Existenz von Systemen und Standards ist notwendig, denn nur wenn Abweichungen aufgespürt werden können, kann man sich als Unternehmen auch permanent und kontinuierlich verbessern.

Klassisches Shopfloor Management ermöglicht es so, COOs z.B. mehrere Produktionswerke weltweit effizienter zu steuern und die Prozesse zu verbessern. ValueStreamer geht dabei einen entscheidenden Schritt weiter:

Ziel aller Verbesserungen, ist neben der Effizienz von Wertschöpfungsprozessen, Führungskräfte dabei zu unterstützen, schneller und fundierter Entscheidungen treffen zu können.

„Aus dem Lean Management kennen wir die Methode des Wertstrom-Designs, die einen starken Hebel bietet, um Werte zu erhöhen und Verschwendung zu vermeiden. Diesen Ansatz haben wir auf die Welt der Informationsflüsse übertragen und sind damit in der Lage, Information, Kommunikation und Kollaboration als entscheidende Werttreiber zu optimieren“, erklärt Dr. Andreas Romberg, CEO von ValueStreamer.

„Das Ziel muss dabei immer sein, die Leistung der Prozesse und des Unternehmens zu messen und bei Bedarf zu verbessern. Heißt: Aufgaben zu koordinieren, Führung zu optimieren und echte Kollaboration zu ermöglichen. In allen Projekten und Prozessen“.

Drei Zielgrößen sollten Unternehmen bei der technischen Ausgestaltung ihrer Unternehmenskommunikation dabei im Blick haben:
-hohe Transparenz als Basis,
-eine passende Struktur bzw. Architektur der Kommunikation und
-eine angemessene Taktung von Besprechungen

Die technischen Mittel, Informationen auch über große räumliche Distanzen hinweg praktisch in Echtzeit fließen zu lassen, sind heute überall vorhanden.

Die Bereitschaft, Partizipation und echte Zusammenarbeit ernsthaft umsetzen zu wollen, muss genau wie die Führungskultur aus Organisationen und Unternehmen heraus selbst entstehen.

„Wer A sagt, muss in diesem Falle auch B sagen. Heißt: Wer auf digital unterstützte Führungsinstrumente und visuelles Management setzt, muss das gesamte System anpassen. Und das Verhalten der Führungskräfte. Es klingt platt, bleibt aber wahr: Ersetzen Sie Kontrolle durch Vertrauen, verlagern Sie Handlungsfähigkeit und Kompetenzen in die Teams. Und, vor allem, wechseln Sie vom Anweisen zum Mentoring und Coaching“, rät Dr. Romberg seinen Kunden.

Nur durch solche Änderungen in Kultur und Verhalten, bekommen moderne Führungstools überhaupt die Chance, ihre Wirkung zu entfalten.

Transparenz dient dabei als Fundament aller Bemühungen: Verteilen von Handlungsfähigkeit und Kontrollabgabe im Sinne von New Leadership ist nur möglich, wenn Zahlen, Daten und Fakten in Echtzeit für alle beteiligten Personen visuell zur Verfügung stehen.

Gemeinsam können diese Informationen im Rahmen eines Abweichungsmanagements dann in einen Problemlösungsprozess überführt werden, der bearbeitet werden kann und dann zu zügigen, messbaren Verbesserungen im Arbeitssystem führt. Etabliert sich diese Art von Führungsarbeit in Teams oder Unternehmen, mündet das in einen breiten kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Optimierung wird zum Tagesgeschäft.

Mit entsprechender Wirkung auf die Kennzahlen. Effizienz, Durchlaufzeiten, Qualität – ein Trend zum Positiven setzt meist zügig ein. Bis hin zur Bottom-Line-Wirkung auf den Unternehmensgewinn.

Was Mitarbeiter davon haben? Sie spüren ihre Selbstwirksamkeit in diesem Verbesserungsprozess. Ihr Vertrauen in sich selbst und das Unternehmen steigt. Wer will da noch kündigen?

Fazit:
Ohne echte Kollaboration gibt es also keine Leadershipexzellenz und konsequenterweise somit keine Prozessexzellenz.

Kollaboration wiederum kommt ohne Kommunikation nicht aus.
Diese ist der entscheidende Hebel, der sich optimal gestalten und verbessern lässt: Auf Basis der Informationen aus dem Shopfloor Management System von ValueStreamer.

Die wichtigste Frage bei der Jagd nach Talenten : Passen Sie denn auch gut zu uns!?

Am Stichwort Employer Branding kommt aktuell kein Unternehmen mehr vorbei.

Aber haben Sie schon einmal etwas von der Employer Value Proposition gehört? Es ist ein das Leistungsversprechen an Ihre Angestellten und potenziellen Bewerber.

Wenn Sie noch keinen klar umrissenen EVP (Employer Value Proposition) haben, dann ist es jetzt an der Zeit, einen zu entwickeln. Es erklärt, wer Sie als Arbeitgeber sind und stellt sicher, dass Sie Zugang zu den richtigen Talenten haben, damit Ihr Unternehmen florieren kann. Ein klares EVP ist also ein wesentlicher Baustein Ihres Employer Brandings.

Warum Employer Branding so wichtig ist, lässt sich mit einer aktuellen Studie der NEW WORK SE belegen. Ausgeführt durch das Forsa-Institut, belegt die repräsentative Studie, dass zu Beginn des Jahres 2022 fast 40% der Deutschen Arbeitnehmer wechselwillig sind. In Österreich 46% und im Nachbarland Schweiz sogar 57%!

Unternehmen müssen sich daher ihrer Sichtbarkeit bewusst sein:
Jede Entscheidung kann sofort in der Öffentlichkeit stehen und diskutiert oder kritisiert werden.

Soziale Netzwerke erhöhen die Relevanz – kluge Köpfe wie Elon Musk nutzen diese Tatsache gezielt für sich. Das kann sich nicht nur im eignen Aktienkurs vorteilhaft widerspiegeln, sondern auch im Bereich Employer Branding.

Employer Branding: Das Wort der Stunde also.

Die eigenen Unternehmenswerte kommunizieren um attraktiv auf Kandidaten zu wirken und sich positiv vom Wettbewerb abzuheben.
Klingt nicht so schwer und machbar, oder?

Aber mit welchen Maßnahmen sollte man am besten beginnen und auf welcher Basis sollte die Kommunikation dieser fußen?
Hier drei entscheidende Anregungen, die Sie bei der Entwicklung Ihres EVPs beachten sollten:

1.) Bewerber kommunizieren immer selbstbewusster, was sie erwarten. Auf diese Nachfragen sollten Sie sich Unternehmen einstellen und sie als Basis für die Entwicklung ihres EVP nutzen.

2.) Die Entwicklung des EVP ist kein riesiges, einmaliges Projekt. Vielmehr ist es kontinuierliche, datengestützte Arbeit, die jeden Tag neue Möglichkeiten eröffnet. Ihre Arbeitgebermarke entwickelt sich zwar ständig weiter, sollte aber auf einem konsistenten EVP beruhen, das sich darin widerspiegeln sollte, wie Ihr Unternehmen mit Herausforderungen umgeht und auf sie reagiert.

3.) Ihr EVP besteht nicht aus Sozialleistungen oder flexiblen Arbeitszeiten. Diese sind für gefragte Talente eine Selbstverständlichkeit. Vielmehr spiegelt es die Kultur hinter Ihren sozialen Inhalten. Es geht darum, wer Sie sind und wofür Sie als Unternehmen stehen.

Zusammengefasst geht es bei Ihrem Leistungsversprechen als Arbeitgeber also nicht darum den Kandidaten und Arbeitnehmern jedes Mal genau das zu geben, nachdem Sie fragen. Vielmehr geht es um eine unternehmerisch tragbare Form der Anpassung an Trends.
Eine gute Orientierung bieten hierbei Verbrauchermarken. Sie ändern ihr Branding nicht bei jedem Trend, sondern hören zu und passen ihr bestehendes Angebot gegebenenfalls an.

Genau so, können Sie auch beim Aufbau und Erhalt Ihrer Arbeitgebermarke verfahren. Behandeln Sie Ihre Arbeitgebermarke wie jeden anderen Teil Ihres Unternehmens. Lassen Sie sich nicht fehlleiten von aktuellen Marktgegebenheiten und dem Nachfrageüberhang nach Talenten. Schließlich geht es bei Ihrem Employer Branding nicht darum, bei allen Menschen gut anzukommen. Vielmehr sollten Sie sich bemühen kontinuierlich authentisch zu bleiben.

Im Sinne von: „Das sind wir und das ist unsere Vision.“
Damit stellen sie automatisch die Frage: Passen wir gut zu Ihnen?

Vergessen Sie bei Ihrem Employer Branding keinesfalls die Frage zu stellen: Passen Sie denn auch gut zu uns?

The War of Talent is over, Talent has won.

Wir stellen zwei New Work-Strategien vor, die komplementär oder einzeln implementiert werden können und den aktuellen Trends und Entwicklungen des Arbeitsmarkts gerecht werden.

Der Wandel des deutschen Arbeitsmarkts weg vom Angebotsmarkt, hin zum Nachfragemarkt, hat längst begonnen.

Unternehmen bewerben sich bei ihren potenziellen Mitarbeitern und nicht mehr umgekehrt.

Gut ist das für alle, die gerade auf Jobsuche sind. Schwierig hingegen gestaltet sich im Nachfragemarkt die Situation für Personalabteilungen, die schlichtweg nicht genug Bewerber finden oder bereits bei der Suche nach Kandidaten scheitern.

Personaler sind ausgebildet für den Angebotsmarkt, aber nicht auf einen Nachfrageüberschuss vorbereitet. Woher denn auch, denn bisher fürchtete sich die Wirtschaft beim Thema Arbeitsmarkt ausschließlich vor einem großen Problem: Arbeitslosigkeit.

Dabei prognostizierte niemand geringeres als der Ökonom Keynes selbst, in seinem Essay „economic possibilities for our grandchildren”, bereits 1930, dass seine Enkelkinder aufgrund neuer Technologien nur noch 15 Stunden die Woche arbeiten würden.

So ganz rund war diese These heute betrachtet nicht, aber die Richtung stimmt schon einmal.

Die Entkoppelung vom Lebensbereich Arbeit zum reinen Broterwerb ist nämlich für so viele Menschen wie nie zuvor ein Thema, mit dem sie sich beschäftigen.

Die Modelle, die für die bekannten Lebensphasen gemacht wurden, gelten nicht mehr.
Denn immer weniger Arbeitnehmer sind bereit, das Leben erst in der Rente zu genießen. Die Pandemie hat in vielen Köpfen auch Platz für eine neue Art des Hedonismus geschaffen. Im Hier und Jetzt an der Lebensqualität schrauben und ausschöpfen, was möglich ist. Lebensziele werden nicht mehr aufgeschoben, sondern direkt umgesetzt.

Für gut ausgebildete Arbeitnehmer in gefragten Positionen ist diese Form des neuen Hedonismus möglich: Die Unternehmen stehen schließlich Schlange. Da scheint es nur logisch, dass dieser ausgewählte Personenkreis insgesamt mutiger wird und sich durch die Verknappung des Angebots seiner Arbeitsleistung mehr Wünsche und Freiheiten einräumen möchte. Immer mehr Spezialisten wagen den Sprung in die Soloselbstständigkeit und bieten ihr Wissen als Freelancer und Interim Manager auf projektbezogener Basis an.

Während die einen sich durch die Entwicklungen der letzten beide Jahre mutiger und freier in der Arbeitswelt bewegen möchten, gibt es auch Arbeitnehmer, bei denen die Sicherheit der wichtigste Faktor im Hinblick auf ihren Arbeitsplatz geworden ist. Alles soll möglichst so bleiben, wie es ist.

Für Unternehmen ergeben sich aus diesen unterschiedlichen Entwicklungen zwei grundlegende Strategien:

1.) Sie begrüßen und leben Change und Exchange und werden zu Experten von projektbezogenen Besetzungen. Sie fangen an, in Projekten zu denken und ihre Prozesse in den Personalabteilungen den projektbezogenen Gegebenheiten anzupassen.
HR-Abteilungen werden zu Projektmanagern, die Positionen an Projekte und neue Prozesszyklen anpassen, managen und laufend mit den besten Spezialisten besetzen. Konkrete Skills, die Personaler dafür benötigen, sind Priorisierung und AdHoc-Denken bei Besetzungen.
Wechsel und Neubesetzungen müssen so einfach wie möglich gestaltet werden, um die Projekte dauerhaft voranzutreiben.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch den Einsatz von Freelancern und Interim Managern kommt stetig neues Wissen und neue Motivation in die Projekte, die ähnlich Blockchain-Technologien, durch den Prozess der Dezentralisierung stetig erweitert und sich agil entwickeln können. Gerade bei Unternehmen, die neuen Technologien und Innovationen im Portfolio haben oder deren Geschäftsmodell auf diesen basiert, können so Agilität nicht nur in der Entwicklungsabteilung leben.

2.) Die zweite Strategie, beinhaltet den Aufbau und die Kommunikation einer starken Corporate Culture und der Stärkung des „Wir-Gefühls“. Der Arbeitnehmer bekommt, was er für ein optimales Work-Life-Blending braucht und seinem Sicherheitsbedürfnis gerecht wird.
Überspitzt ausgedrückt wird der Arbeitgeber zu einer Art „erweiterten Familie“. Das Unternehmen wird Teil des sozialen Umfelds des Arbeitnehmers, indem beispielsweise betriebseigene Schulen, Urlaubsreisen und Pflegedienste für die Eltern der Mitarbeiter angeboten werden. Die Corporate Identity geht über in das Leben der Mitarbeiter und alle leben und arbeiten in einem gemeinsamen „Corporate Life“.

Eine starke Corporate Culture, die gezielt herausarbeitet und kommuniziert, welche aktuellen Probleme sie für ihre Kunden löst und wie sich ihr Produkt oder Dienstleistung positiv auf die Gesellschaft auswirkt, holt potenzielle Mitarbeiter auch im Sinne der Purpose Economy ab. Eine starke Vision und ein noch stärkeres „Why“ sind die Kleber des „Wir-Gefühls“, das es bei Remote Work Gegebenheiten dringend braucht.

Eine starke Corporate Culture lohnt sich also für alle Geschäftsmodelle und Personal-Strategien.

Die Umstellung der Prozesse hin zu projektbezogenem Arbeiten wird in den kommenden Jahren eine Übergangszeit sein, bei der Change Expertise gefragt ist.

Als eine der wenigen Personalberatungen bieten wir beides an: Interims- und Perm Besetzungen.

Dabei beginnen wir den Vorgang immer analytisch: Wir betrachten die Positionen, die es zu besetzen gilt und entscheiden dann projektbasiert und priorisiert in Abstimmung mit unseren Kunden die ideale Besetzungsform und den entsprechenden Zeitraum.

Bei einigen unserer mittelständischen Kunden haben wir bereits seit Jahren positive Erfolge bei der Besetzung von Positionen mit Interims Mandaten erzielt. Unser Netzwerk an Experten aus dem Technologie- und Elektronik-Sektor besteht seit Jahren und das hat den Vorteil, dass zwischen unseren Freelancern, Freiberuflern, Experten und uns, bereits eine wertschätzende Zusammenarbeit besteht und wir diese voller Begeisterung für unsere Kunden einsetzen.

Die Maßnahmen, die Unternehmen jetzt in ihren HR-Abteilungen einsteuern, können entscheidend für die künftige Organisationsentwicklung und Gesamtunternehmensprozesse sein.

Communication is Key

Das „Was“ und das „Wie“ von Unternehmen, in der Kommunikation mit Kandidaten und Bewerbern, sind wichtige Schlüsselfaktoren im Nachfragemarkt der Arbeitswelt.

Als Personalberater kommunizieren wir seit Jahren täglich mit den gefragtesten Experten auf dem Arbeitsmarkt. Unsere Insights und wichtigsten Schlussfolgerungen zum Thema Informationszeitalter und die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt könnt ihr in diesem Blog-Beitrag lesen.

Die aktuell wohl wichtigste Beobachtung ist, dass der Recruiting Part im Besetzungsprozess einen immer größeren Teil einnimmt.

Schnell nach der Ausbildung bei einem Arbeitgeber unterkommen und glücklich und zufrieden von 9 bis 5 auf dem vielleicht ergonomischen Stuhl sitzen: Das genügt dem bewussten und nach Individualität in allen Lebensbereichen suchenden Arbeitnehmer von heute nicht mehr.
Stattdessen informiert er sich über Möglichkeiten, Alternativen und, natürlich so ausgiebig wie möglich, über seinen potenziellen Arbeitgeber.

Durch die Digitalisierung bewegen wir uns weg vom industriellen Zeitalter, hin zum Informationszeitalter. Die Suche und das Informieren, um die individuellen Bedürfnisse endlich auch im Lebensbereich „Arbeiten“ zu bedienen, sind gängige Vorgehensweisen bei einem Tätigkeitswechsel.

Content ist also King und das wird sich so schnell auch nicht mehr ändern.

Aber welche Informationen wollen Arbeitnehmer heute von potenziellen Arbeitgebern? Wo und in welcher Form konsumieren sie diese?

Onlinemarketingansätze, wie die Customer Journey auf das Informationsverhalten der Bewerber gemünzt, liefern hier erste Hinweise. Wonach Bewerber konkret suchen und in welche Kriterien diese Hinweise eingeteilt werden können, dienen als Basis für Unternehmen und Personaler in ihrer Unternehmenskommunikation.

Als Personalberater, die tagtäglich mit Kandidaten sprechen und zuhören, beobachten wir zunehmend, dass es für besonders gut ausgebildete Kandidaten immer wichtiger wird, die Möglichkeit zu haben, sich im Rahmen ihrer Position entfalten zu können. Umfangreiche Aufgabengebiete zu erhalten oder die Möglichkeit auch über die angedachte Tätigkeit hinweg wirksam zu werden, sind häufig genannte Wechselmotivatoren.

Einhergehend mit dem Nachfragemarkt, sind außerdem noch weitere, prägende Trends im Arbeitsmarkt entstanden.

Einer davon ist die Purpose Economy: Werte und Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit, rücken für immer mehr Arbeitnehmer in den Vordergrund.

Die Kommunikation und Aufbereitung dieser gesuchten Werte sind deshalb wichtige Schlüsselqualifikationen, die sich Personaler aneignen sollten.

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Eine Möglichkeit, diese Kommunikation als Unternehmen gezielt zu steuern, ist das Ausbilden und Einsetzen von Corporate Influencern.
Als Corporate Influencer werden Mitarbeiter bezeichnet, die als Markenbotschafter für ihren Arbeitgeber Öffentlichkeitsarbeit auf sozialen Plattformen und Events betreiben. Dies wirkt sich gleichzeitig positiv auf das Employer Branding aus, welches ein immer wichtigerer Baustein der Unternehmenskommunikation wird. Ohne Mitarbeiter gibt es schließlich keine Organisation, kein Unternehmen, das wirtschaften kann.

Zielgruppendenken, Content und die Kommunikation sind also die entscheidenden Brückenbauer im Nachfragemarkt der Arbeitswelt.

Der Arbeitswelt einer privilegierten Minderheit wohlgemerkt. Denn uns ist bewusst, dass wir uns in diesem Beitrag ausschließlich auf die sogenannten „Knowledge Worker“ beziehen und nicht den realen Arbeitsmarkt in seiner Gesamtheit abbilden.

(STOP) Living in the Länd of Hope

Wie Personalberater vermeiden, in die Falle des „Schöndenkens“ zu geraten – Ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit und Realismus.

Die Technik des „Negative Closings“ zielführend einsetzen.

Wir sehen uns als Profis, Personaler, Top-Consultants, (Hobby-) Psychologen und noch so Vieles mehr.

Und dennoch komme ich nicht umhin mich zu fragen, woher eigentlich diese ganz besondere Neigung vieler Berater kommt, im Umgang mit Kandidaten und Kunden, oftmals eindeutige Signale großzügig zu übersehen oder so umzudichten, dass sie in unser Wunschbild passen.

Wieso – Weshalb – Warum, frage ich mich?

Die Falle des Übersehens und Umdichtens nennt sich „Schöndenken“.

Als menschliche Wesen, sind wir biologisch so angelegt worden, dass wir kurzfristig immer Entspannung und eine positive Wirkung suchen und dafür langfristig negative Konsequenzen in Kauf nehmen. Wir sind Meister im Verdrängen „negativer“ Signale – bekannt aus den Themenbereichen: Klimawandel, Gesundheit, Corona und manchmal, aber nur manchmal unserem Kontostand :-).

Auf unseren Beruf wirkt sich diese Neigung dann folgendermaßen aus:

Wir wollen alle glücklich machen

Wir wollen das Projekt abschließen

Wir wollen den Deal

Wir wollen Erfolg haben

Wir denken, unser Angebot ist unschlagbar

Wir hören, was wir hören wollen

Selbsternannte Erfolgs-Gurus und Coaches rufen uns in den Sozialen Medien zusätzlich zum Dauer-positiven Denken auf: Du kannst alles schaffen, wenn du nur fest genug daran glaubst, schließlich sind wir alle nur lebende Manifestationen unserer Gedanken.

Das hier ist kein Aufruf zur Schwarzmalerei. Sondern ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit. Ehrlichkeit zu sich selbst in erster Linie.

Ehrlichkeit betrachte ich als Gegenpol zur Fake-Positivity Bewegung: Wenn unser Gefühl uns nämlich sagt „da stimmt was nicht“, dann ist es unsere Pflicht, NICHT in die Falle des „Schöndenkens“ zu treten.

Wir sind nicht umsonst mit der Fähigkeit der Emotionalen Intelligenz ausgestattet.

Als Top-Personalberater hast Du mehrere Möglichkeiten der Falle des „Schöndenkens“ zu entkommen – beherzigst Du diese Tipps, wird sich Dein Honorarumsatz signifikant steigern und Du bekommst deutlich mehr Flughöhe, Respekt und neue Chancen mit Deinen Kandidaten und Mandanten.

Doch zunächst – hör auf die Signale…
Welche Signale? Die Offensichtlichen und die Verborgenen:

Kurzfristige Terminverschiebungen oder kurzfristige Absagen von Terminen mit diffusen oder keinen nachvollziehbaren Gründen

Tagelanges Abtauchen – kein Bild, kein Ton. Neudeutsch: „Ghosting“

Überraschende Wendungen – plötzliche, neue, wichtige Projekte, eine Schwangerschaft aus dem Blauen, eine spontane Pflegeverpflichtung, die überfällige Beförderung etc.

• Negatives Überbetonen einer Dimension, welche von Anfang an kommuniziert und klar war. Beispiele hierfür:

Entfernung
Hierachie-Struktur
Job-Titel
Gehalt
Ziele
Firmenwagen etc.

Änderung des Kommunikationsverhaltens wie zum Beispiel: Von super nett und aufgeschlossen, zu knapp und sachlich. Der Entzug oder die Reduktion der emotionalen Bindung erleichtert den Exit.

Jetzt die spannende Frage – wie bekomme ich Klarheit?

Trau Dich entschlossen, die Wahrheit zu suchen. Spreche offen über Deine Bedenken. Stelle unbequeme Fragen.

Baue Brücken zum „Nein“.
Such die ultimative Entscheidung. Tritt Türen ein, anstatt höflich zu klopfen.

Eine großartige und definitiv funktionierende Technik, ist das sogenannte „Negative Closing“.

Es gibt viele Verkaufsgurus, die sich für enthusiastische Angebote einsetzen und potenzielle Kunden dazu bringen, Ihre Botschaft positiv zu verstärken. Diesem Gedanken stimme ich voll und ganz zu, aber wenn man ihn richtig einsetzt, kann der negative Abschluss genauso effektiv sein.

Nur um das klarzustellen: Ich verwende den Begriff „Negativer Abschluss“ für eine Verkaufstechnik, bei der ein Berater den potenziellen Kandidaten im Grunde herausfordert, ein Angebot abzulehnen.

Beispiele hierfür sind Fragen wie „Ihren Wohnort werden Sie niemals verlassen, richtig?“ oder „Es ist unwahrscheinlich, dass Sie dafür die Zustimmung Ihres Partners erhalten, richtig?“
Ziel ist es, den potenziellen Kandidaten dazu zu bringen, Dir zu widersprechen. Aber selbst, wenn dies nicht der Fall ist, hat dieser Ansatz einen großen Vorteil.

Klarheit!

Ein Teil der Herausforderung als Personalberatung besteht darin, Deine Kandidaten dazu zu bringen, ehrlich sein zu können, was ihre Vorbehalte gegenüber dem neuen Job oder ihren Zeitplan oder sonstigen Rahmenbedingungen für einen Wechsel angeht. Es ist ja nicht so, dass sie immer versuchen, etwas vor Dir zu verbergen.

Oft wissen sie selbst nicht einmal die Antwort.

Wenn Du einem potenziellen Kandidaten die Möglichkeit gibst, einfach „Nein“ zu sagen, kannst Du ein Projekt schneller abschließen und Dich anderen, lukrativeren Möglichkeiten zuwenden. Du findest heraus, was Dein/e potenzieller Kandidat/in wirklich sucht und ob er/sie über das nötige „Paket“ verfügt, um seine/ihre Wünsche zu erfüllen. Das spart Zeit und Geld für alle Beteiligten.

Seien wir ehrlich: Umgekehrte Psychologie funktioniert überall im Verkauf. Wir können den Leuten sagen, dass sie das, was wir haben, nicht wollen oder brauchen, und dann reden sie sich ein, dass sie es doch brauchen!

Die Menschen sind besser darin, sich selbst etwas zu verkaufen, als es ein Verkäufer es je sein könnte!

Was man nicht tun sollte?

Hier sind einige Hinweise, die Du beherzigen solltest, wenn Du versuchst, den negativen Abschluss als Mittel des Verkaufs einzusetzen. Ich habe festgestellt, dass es drei Dinge gibt, auf die Du besonders achten solltest.

1. Dein Ton muss stimmen. Du kannst nicht sarkastisch und barsch Dinge sagen wie: „Sie sind zu ängstlich, um über Ihren Schatten zu springen“, und hoffen, dass der Kandidat sagt: „Nein, ich bin wirklich mutig und sehe meine einmalige Chance“. Niemand mag Herablassung und Fremdeinschätzungen, wenn nicht danach gefragt wurde.

2. Kling nicht wie ein Verkäufer und verzichte auf Aussagen wie: „Sie sind doch nur darauf aus, Ihren Marktwert zu steigern, oder?“ In Wahrheit sind solche Aussagen einfach nur lächerlich und werden Deine potenziellen Kandidaten nur verärgern.

3. Übertreib es nicht! Alle guten Dinge sind am besten in Maßen anzuwenden.

DER ABSCHLUSS:
Du kannst negative Antworten absolut zu Deinen Gunsten nutzen. Jede Antwort, die Du bekommst, bedeutet, dass Du Deine potenziellen Kandidaten zumindest zum Nachdenken bringst. Du kannst mit einem „Nein“ genauso gut arbeiten, wie mit einem „Ja“. Ein „Nein“ könnte Dir sogar dabei helfen, das nächste große Projekt an Land zu ziehen.

Es müssen manchmal ehrliche, negative Fragen gestellt werden, um Prozesse zu beschleunigen oder eben um Kandidaten dazu zu bringen, ehrlich zu sich selbst zu sein. So können sie sich eigenverantwortlich mit ihren “Neins” auseinandersetzen.
Die besten Entscheidungen sind schlussendlich immer die ehrlichsten.

Probier’s aus und schreib mir gern ein Feedback mit Deinen Beispielen und Ergebnissen.

Discover whats next.

Leading into the future with nothing but Human Connection

2022: Das Jahr, in dem Elon Musk seinen humanoiden Roboter „Tesla Bot“ auf den Markt bringen will. Während bei Amazon in den USA bereits Mitarbeiter von Bots entlassen werden, versuchen sich Unternehmen in Deutschland eher an den milderen Varianten von KI.

Dabei ist technisch bereits Einiges möglich:
Bei der Personalauswahl und der Zusammenstellung von Teams zum Beispiel, errechnet der Algorithmus auf Basis von DNA-Profilen inklusive Hormonhaushalt und Neuro-Profiling (Einstellung, Emotionen, Ehrlichkeit, Vermeiden von Voreingenommenheit) den bestmöglichen Match. Einzellösungen für KI-gestützte Teilprozesse im Personalmanagement schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden und kommen immer häufiger zum Einsatz.

Einige Unternehmen experimentieren bereits mit Roboterinterviews und wenden Sprach- und Stimmanalysen im Rekrutierungsprozess an.
Viele Tools kommen aus den USA und müssten erst für den Einsatz in Europa und Deutschland an die hiesigen Datenschutzbestimmungen angepasst werden. Aktuell werden die meisten dieser KI-gestützten Lösungen wegen der nationalen und inzwischen auch europäischen rechtlichen Regulierungen wohl vorerst in deutschen Unternehmen nicht zum Einsatz kommen.

Algorithmen rechnen und rechnen dennoch weiter. Dafür benötigt es neben Wahrscheinlichkeiten auch bekannte Eingangsdaten und Variablen.
Eine gewissen Ordnung muss, wie in jeder Form der höheren Mathematik gegeben sein, um zu einer Lösung zu gelangen, ein Match bei der Personalauswahl zu finden oder unser Gesicht per Face-ID einzusetzen.

Nun leben wir aber zum Glück oder Unglück, wie man es eben betrachten möchte, in einer Welt in der Berechnungen und Wahrscheinlichkeiten nur bedingt funktionieren.
Eine gewisse Ordnung wird naturgemäß oder zyklisch bedingt, durch unberechenbare Ereignisse durcheinandergebracht.

Veränderungen, die als Krisen wahrgenommen werden, bringen Ordnungen, Systeme und Organisationen durcheinander, dafür sind sie da.

Um Chaos zu stiften.

Dieses Chaos ruft die unterschiedlichsten Reaktionen in der Wirtschaft aber auch bei Individuen hervor.

Das am häufigsten beobachtete Verhalten bei deutschen Unternehmen, im Umgang mit dem Chaos, ist das Aussitzen.

Warten, bis die Krise überstanden ist, minimale Anpassungen vornehmen und dann möglichst zurück in die alte Ordnung. Durchhalten, Aushalten, Überleben.

Dabei laden Veränderungen uns regelrecht ein, Altes zu überdenken, Transformationen anzustoßen und neue Sichtweisen und Normen anzunehmen. Die Veränderung eben nicht als Krise wahrzunehmen, sondern als Katalysator. Das Chaos anzunehmen, etwas damit anzustellen, anstatt es auszusitzen.

Genau wie Krisen bergen auch technologische Innovationen wie die KI, das Potential als Katalysator für Wandel angenommen zu werden. Wandel im Sinne des Fortschritts. Und zwar analogen Fortschritt: Der nur von Menschen und von Menschen geführten Organisationen, Unternehmen und Systemen durchgeführt ODER umgesetzt werden kann.

Im Kern eindeutig menschlich zu sein, ist die Essenz jedes Unternehmens, jeder wirtschaftlichen Handlung und jedes Systems. Menschliche Eigenschaften wie Neugier und Kreativität sind es, die uns über das Aussitzen hinaus, durch Krisen bringen und uns befähigen, den technologischen Fortschritt für uns zu nutzen.

Für das Berufsfeld Personalberater bedeutet das, mit den KI-gestützten Systemen intensiv zu experimentieren. Dadurch entstehen neue Fähigkeiten, die uns ihrerseits gefragter denn je auf dem Arbeitsmarkt machen.

In Bayern haben sich die Bildungsverantwortlichen bereits von der Experimentierfreude anstecken lassen: Aktuell wird im Rahmen des “Brainix”-Projekts KI an Schulen getestet. Die KI-basierte Software analysiert das Lernverhalten einzelner Schüler und lernt selbst daraus. Die Schüler bewegen sich als Avatare durch eine künstliche Lernlandschaft und lernen so spielerisch Bruchrechnen und Geometrie. Individuelles Lernverhalten und Potential wird so bereits früh entdeckt und gefördert.

Wir freuen uns auf noch mehr Spitzen-Talente die wir in unseren Talent-Pool für Top-Jobs im Bereich „Technologien der Zukunft“ aufnehmen können.

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