Leading into the future with nothing but Human Connection

2022: Das Jahr, in dem Elon Musk seinen humanoiden Roboter „Tesla Bot“ auf den Markt bringen will. Während bei Amazon in den USA bereits Mitarbeiter von Bots entlassen werden, versuchen sich Unternehmen in Deutschland eher an den milderen Varianten von KI.

Dabei ist technisch bereits Einiges möglich:
Bei der Personalauswahl und der Zusammenstellung von Teams zum Beispiel, errechnet der Algorithmus auf Basis von DNA-Profilen inklusive Hormonhaushalt und Neuro-Profiling (Einstellung, Emotionen, Ehrlichkeit, Vermeiden von Voreingenommenheit) den bestmöglichen Match. Einzellösungen für KI-gestützte Teilprozesse im Personalmanagement schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden und kommen immer häufiger zum Einsatz.

Einige Unternehmen experimentieren bereits mit Roboterinterviews und wenden Sprach- und Stimmanalysen im Rekrutierungsprozess an.
Viele Tools kommen aus den USA und müssten erst für den Einsatz in Europa und Deutschland an die hiesigen Datenschutzbestimmungen angepasst werden. Aktuell werden die meisten dieser KI-gestützten Lösungen wegen der nationalen und inzwischen auch europäischen rechtlichen Regulierungen wohl vorerst in deutschen Unternehmen nicht zum Einsatz kommen.

Algorithmen rechnen und rechnen dennoch weiter. Dafür benötigt es neben Wahrscheinlichkeiten auch bekannte Eingangsdaten und Variablen.
Eine gewissen Ordnung muss, wie in jeder Form der höheren Mathematik gegeben sein, um zu einer Lösung zu gelangen, ein Match bei der Personalauswahl zu finden oder unser Gesicht per Face-ID einzusetzen.

Nun leben wir aber zum Glück oder Unglück, wie man es eben betrachten möchte, in einer Welt in der Berechnungen und Wahrscheinlichkeiten nur bedingt funktionieren.
Eine gewisse Ordnung wird naturgemäß oder zyklisch bedingt, durch unberechenbare Ereignisse durcheinandergebracht.

Veränderungen, die als Krisen wahrgenommen werden, bringen Ordnungen, Systeme und Organisationen durcheinander, dafür sind sie da.

Um Chaos zu stiften.

Dieses Chaos ruft die unterschiedlichsten Reaktionen in der Wirtschaft aber auch bei Individuen hervor.

Das am häufigsten beobachtete Verhalten bei deutschen Unternehmen, im Umgang mit dem Chaos, ist das Aussitzen.

Warten, bis die Krise überstanden ist, minimale Anpassungen vornehmen und dann möglichst zurück in die alte Ordnung. Durchhalten, Aushalten, Überleben.

Dabei laden Veränderungen uns regelrecht ein, Altes zu überdenken, Transformationen anzustoßen und neue Sichtweisen und Normen anzunehmen. Die Veränderung eben nicht als Krise wahrzunehmen, sondern als Katalysator. Das Chaos anzunehmen, etwas damit anzustellen, anstatt es auszusitzen.

Genau wie Krisen bergen auch technologische Innovationen wie die KI, das Potential als Katalysator für Wandel angenommen zu werden. Wandel im Sinne des Fortschritts. Und zwar analogen Fortschritt: Der nur von Menschen und von Menschen geführten Organisationen, Unternehmen und Systemen durchgeführt ODER umgesetzt werden kann.

Im Kern eindeutig menschlich zu sein, ist die Essenz jedes Unternehmens, jeder wirtschaftlichen Handlung und jedes Systems. Menschliche Eigenschaften wie Neugier und Kreativität sind es, die uns über das Aussitzen hinaus, durch Krisen bringen und uns befähigen, den technologischen Fortschritt für uns zu nutzen.

Für das Berufsfeld Personalberater bedeutet das, mit den KI-gestützten Systemen intensiv zu experimentieren. Dadurch entstehen neue Fähigkeiten, die uns ihrerseits gefragter denn je auf dem Arbeitsmarkt machen.

In Bayern haben sich die Bildungsverantwortlichen bereits von der Experimentierfreude anstecken lassen: Aktuell wird im Rahmen des “Brainix”-Projekts KI an Schulen getestet. Die KI-basierte Software analysiert das Lernverhalten einzelner Schüler und lernt selbst daraus. Die Schüler bewegen sich als Avatare durch eine künstliche Lernlandschaft und lernen so spielerisch Bruchrechnen und Geometrie. Individuelles Lernverhalten und Potential wird so bereits früh entdeckt und gefördert.

Wir freuen uns auf noch mehr Spitzen-Talente die wir in unseren Talent-Pool für Top-Jobs im Bereich „Technologien der Zukunft“ aufnehmen können.