Archive for the ‘Presse’ Category

Focus-Business: CENTOMO zählt zu den Top-Arbeitgebern des Mittelstands in Deutschland

Das Stuttgarter Beratungsunternehmen CENTOMO gehört auch 2019 zu Deutschlands Top-Arbeitgebern des Mittelstands. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Focus-Business in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberbewertungsportal kununu.com durchgeführt hat.

„Unter den rund 2.800 beliebtesten mittelständischen Arbeitgebern in Deutschland belegen wir in der Gesamtwertung Platz 69. Darüber freuen wir uns als Team sehr. CENTOMO wurde zum wiederholten Mal für seine Arbeit und seinen Umgang, seine Fairness und Wertschätzung geehrt. Doch Lob und Anerkennung machen uns nicht träge und satt, sondern sind für uns Ansporn, unseren erfolgreichen Weg weiterzugehen. Wenn es uns gelingt, Menschen glücklich zu machen und sie weiterzubringen – dann sind wir auf Kurs“, sagt CENTOMO-Geschäftsführer Michael Zondler.

Um die rund 2.800 Top-Arbeitgeber des Mittelstands zu ermitteln, werteten Focus-Business und das Marktforschungsunternehmen Media Market Insights (MMI) über 750.000 Unternehmensprofile mit mehr als 3 Millionen Arbeitgeber-Urteilen des Bewertungsportals Kununu aus. Berücksichtigt wurden Unternehmen mit mindestens elf und höchstens 500 Mitarbeitern. Jeder der in der Top-Liste genannten Mittelständler wird als „Top Arbeitgeber Mittelstand 2019“ ausgezeichnet.

CENTOMO erneut für German Brand Award nominiert!

Das Stuttgarter Beratungsunternehmen CENTOMO wurde für den German Brand Award 2019 nominiert. Mit den „Excellent Brands“ zeichnen der Rat für Formgebung und das German Brand Institute die besten Produkt- und Unternehmensmarken einer Branche aus.

„CENTOMO wurde bereits 2017 für den German Brand Award nominiert und schließlich auch ausgezeichnet. Es macht mein Team und mich stolz, dass wir wieder nominiert wurden. Bis zum Anmeldeschluss am 15. Februar 2019 werden wir nun ordentlich Gas geben und eine coole und emotionale Bewerbung vorlegen. Wir haben alle richtig Lust, an diesem internationalen Forum der Marken-Besten teilzunehmen und uns mit unseren Mitbewerbern sportlich zu messen. Die Nominierung ist uns ein Ansporn, die Auszeichnung wäre das Sahnehäubchen“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer von CENTOMO.
Das Unternehmen hat sich vor allem auf die Mobilität der Zukunft spezialisiert.

Hintergrund:
Der German Brand Award will Markenerfolge auf einzigartige Weise sichtbar machen. Der German Brand Award kürt daher nach eigenen Angaben innovative Marken, konsequente Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation sowie Persönlichkeiten und Unternehmen, die in der Welt der Marken wegweisend sind. Er entdeckt und präsentiert einzigartige Trends – und bringt nicht nur die Gewinner voran, sondern die gesamte Markenwirtschaft, so der Anspruch des German Brand Awards.

Causa Maaßen: Die Bundesregierung hat die Zukunftsaufgaben völlig aus dem Blick verloren

Der Stuttgarter Personalberater Michael Zondler äußert scharfe Kritik am Umgang der Bundesregierung mit dem „Fall Maaßen“. Die von Merkel, Nahles und Seehofer präsentierte „Lösung“ sei kein Befreiungsschlag, sondern zeige, dass die Berliner Koalition offenkundig nicht mehr in der Lage sei, die wirklichen Herausforderungen des Landes in Angriff zu nehmen. Höchste Zeit für Neuwahlen.

„Die Handhabung der Causa Maaßen durch die großkoalitionären Akteure in Berlin ist ein Konjunkturprogramm für die Gegner unseres politischen Systems. Die AfD darf sich gefühlt über weitere drei Prozent mehr Zuspruch bei den Wählerinnen und Wählern freuen“, sagt Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens CENTOMO. „Es ging den handelnden Personen, die von der Angst um den Machtverlust getrieben sind, nie um die Sache. Im Vordergrund standen übergroße Egos. Die Kanzlerin wollte einfach weiterregieren, Seehofer hat mit der Beförderung Maaßens zum Innenstaatssekretär der Kanzlerin eins ausgewischt, und die SPD-Parteivorsitzende ist nun mit einer wütenden Basis in ihrer Partei konfrontiert. Herausgekommen ist bei dem Ganzen nur ein großer Murks – und Herr Maaßen kann in Zukunft in Vertretung seines Chefs sogar an Kabinettssitzungen teilnehmen.“

Die AfD darf sich gefühlt über drei Prozent mehr Zustimmung freuen

Maaßen sei zu einer „Symbolfigur im Grundsatzstreit um Merkels Flüchtlingspolitik“ geworden, kommentiert Berthold Kohler in der FAZ. Und dies genau sei das Problem, findet Zondler. Seit rund drei Jahren schon beschäftigten sich Politik und Öffentlichkeit fast manisch mit nur diesem einen Thema. Es sei kein Wunder, wenn die politische Stimmung dadurch immer aufgeheizter und hysterischer werde. Man betrachte das Thema Flüchtlinge wie durch ein Brennglas, und dadurch werde es immer größer und größer – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung.

„Wir stehen vor gigantischen Herausforderungen. Ich nenne hier nur einige Themen: Digitalisierung, Revolution in der Automobilindustrie, zu wenig Lehrer, zu wenig Erzieherinnen, zu wenig Pflegekräfte, Infrastruktur, hohe Mieten in unseren Städten, der anstehende Brexit, das transatlantische Verhältnis, die Globalisierung, der Fachkräftemangel in handwerklichen Berufen und im IT-Bereich“, so der CENTOMO-Chef.

Über zu wenig Arbeit könnten sich CDU / CSU und SPD wahrlich nicht beklagen. Aber die Kraft fehle, diese Zukunftsaufgaben mit Mut und Zuversicht zu gestalten, weil man nur damit beschäftigt sei, dass der Laden – also die Große Koalition – nicht auseinanderfliege.

Wo bleiben die positiven Schlagzeilen der Staatsministerin für Digitalisierung?

„Ich stelle mir ein Unternehmen vor, dass ausschließlich damit beschäftigt ist, das eigene Personal bei der Stange zu halten und für gute Stimmung zu sorgen. Ein solches Unternehmen hätte nicht mehr die Kraft, innovative Produkte auf den Markt zu bringen und den Wettbewerb mit anderen Unternehmen zu bestehen. Genauso geht es aber der Bundesregierung. Sie ist nur mit sich selbst beschäftigt und verliert langsam aber sicher den Draht zu den Menschen und zu den Unternehmen, die hier leben und arbeiten. Wie schön wäre es doch, wenn nicht der Verfassungsschutzpräsident, sondern der Wirtschaftsminister, der Arbeitsminister, die Staatsministerin für Digitalisierung oder der Verkehrsminister für – am besten – positive Schlagzeilen sorgen würden. Aber darauf müssen wir wahrscheinlich so lange warten, bis sich diese Regierung von Krise zu Krise bis an ihr Ende geschleppt hat“, sagt Zondler.

Weltweiter Automobilmarkt im Umbruch – Wer macht das Rennen?

Centomo-Chef Michael Zondler zum notwendigen Umbruch der deutschen Automobilindustrie

Der weltweite Automobilmarkt ist derzeit im Umbruch. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres wurden in China 405.000 E-Autos verkauft – fast siebenmal so viele wie im Jahr 2014. Rund die Hälfte der weltweiten Neuzulassungen von E-Autos entfiel im Jahr 2017 auf China. China hat sich in kürzester Zeit vom Jäger zum Gejagten gewandelt. Die deutsche Automobilindustrie ist aus Sicht des Stuttgarter Personal- und Automobilexperten Michael Zondler gefordert, in dieser veränderten Marktsituation den Anschluss nicht zu verlieren. Mit seinem Beratungsunternehmen CENTOMO ist Zondler vor allem im automobilen Sektor tätig und begleitet insbesondere die digitale Transformation der hiesigen Automobilhersteller.

„Die deutschen automobilen Schwergewichte sollten nicht auf Selbstbewusstsein und Zuversicht verzichten. Aber sie sollten sich auch nicht scheuen, den neuen Konkurrenten wie Tesla oder den aufstrebenden chinesischen Unternehmen mit Neugier und Lernbereitschaft zu begegnen. Früher haben die Chinesen uns kopiert. Heute tun wir gut daran, uns bei den neuen Playern im Markt das Innovative und Positive abzuschauen“, so Michael Zondler.

Audi, BMW und Co. sollten von der Konkurrenz lernen
Zondler widerspricht dem Automobilexperten Helmut Becker, der jüngst die „platte und unsachliche Verunglimpfung der Dieseltechnologie“ kritisiert hatte. China werde nur dann zur „Autoweltmacht“, wenn sich der E-Antrieb durchsetze. Deutschland dürfe auf die Dieseltechnik nicht verzichten, meint Becker.

Dieseltechnologie made in Germany könne noch so gut sein. Letztlich gingen die Trends in eine andere Richtung, sagt hingegen Zondler. Es bringe also nichts, verlorene Schlachten für den Verbrennungsmotor weiterzuführen. Japans Autobauer haben sich kollektiv vom Verbrennungsmotor verabschiedet. Toyota und Co. wollen bis spätestens 2050 auf Fahrzeuge mit einem reinen Verbrennungsmotor verzichten. China ist der größte Absatzmarkt der Welt und setzt voll auf den E-Antrieb. London will in einem Pilotprojekt ein Verbot für Autos mit Verbrennungsmotor testen. Paris hat sich bereits vom Diesel ab 2024 verabschiedet und setzt mit dem Aus für Verbrenner ab 2030 ein glasklares Zeichen. Volvo, in chinesischer Hand und seitdem überaus erfolgreich, will gar keine neue Generation von Verbrennungsmotoren mehr. Die Liste ließe sich fortsetzen. „Diese Fakten können wir nicht ignorieren“, so Zondler.

Politik und Industrie müssen gemeinsame Ziele definieren
Der CENTOMO-Chef kritisiert die Ziellosigkeit der deutschen Politik. Deutsche Politiker handelten entweder gar nicht oder zu extrem. Mal biederten sie sich zu stark bei der Autoindustrie an („Autokanzler“), mal schlügen sie auf sie ein, wenn dies öffentliche Aufmerksamkeit und Zustimmung verspreche. Zondler wörtlich: „Statt Vergangenheitsbewältigung zu betreiben und über Diesel-Fahrverbote zu diskutieren, sollten wir endlich auch mal über die automobile Zukunft sprechen – und zwar am besten zusammen. Politik und Industrie müssen gemeinsam die deutsche automobile Zukunft beschreiben und realistische, aber ambitionierte Ziele festlegen. Schließlich handelt es sich um eine Schlüsselindustrie.“

Wettbewerb als Chance sehen
Wer über Jahrzehnte dominant und erfolgreich gewesen sei, neige dazu, satt und überheblich zu werden. Die deutsche Autoindustrie könne aber auch von jungen Marktteilnehmern etwas lernen, sagt der CENTOMO-Chef: „Wir sollten den neuen Wettbewerb als Chance zur Veränderung sehen. Die Führungsstrukturen in den Konzernen werden sich schon allein deshalb ändern, weil zum Beispiel viele neue Mitarbeiter aus dem IT-Bereich in die Autokonzerne strömen. Das bringt die Digitalisierung mit sich. Diese Fach- und Führungskräfte bringen eine ganz andere Sozialisation mit flacheren Hierarchien und größerer Offenheit für Innovationen mit ein.“

Die Konkurrenz durch Tesla & Co. könnte also neuen Schwung in den Premium-Markt bringen. Während Tesla einen Vorsprung bei der E-Technologie hat, beherrschen die deutschen Hersteller die Massenproduktion aus dem Effeff. Das Rennen ist offen, die Karten werden neu gemischt.

Personalexperte Michael Zondler kritisiert Studie von Ernst & Young – Die Automobilindustrie hat ihre „erotische Blütezeit“ erst noch vor sich

„Studenten wollen vor allem in den öffentlichen Dienst“ und „Die Attraktivität der Autoindustrie“ bricht ein.[1] So lauteten zwei Headlines, die in den letzten Tagen für ein gewisses Medienrauschen gesorgt haben. Der Personalexperte Michael Zondler äußert Zweifel an der Aussagekraft der zugrundeliegenden Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young.[2] Er appelliert aber auch an die Autoindustrie und die Zuliefererindustrie, in Zukunft noch intensiver als bisher an die Schulen und Unis zu gehen, um Aufklärungsarbeit zu leisten.

„Laut der Studie von Ernst & Young wollen 41 Prozent der befragten Studenten Staatsdiener werden. Die Automobilindustrie – vor zwei Jahren mit 22 Prozent noch drittbeliebtester Arbeitgeber – sei nur noch für acht Prozent der Studenten attraktiv. Zum einen sind im öffentlichen Dienst gar nicht so viele Stellen verfügbar. In vielen Kommunen, die sich im Nothaushalt befinden, wird Personal abgebaut. Zum anderen leben wir in Deutschland beim Thema E-Government noch in der Steinzeit. Kleine Länder wie Estland sind uns da weit voraus. Dort lassen sich fast alle ‚Behördengänge‘ digital erledigen. Wer also meint, er könne sich in einer Verwaltung vor den vermeintlichen Zumutungen der Digitalisierung verstecken, liegt falsch. Sie wird auch in unseren Rathäusern und Verwaltungen einziehen und die dortige Arbeitswelt revolutionieren“, sagt Zondler. Es gäbe keine Wärmestuben und Nischen mehr, wo man vom Berufseinstieg bis zur Rente in völliger Sicherheit arbeiten könne. Das würden auch Studenten merken, wenn sie erst mal in der Realität des Arbeitsmarktes angekommen seien.

Autoindustrie muss ran an die Schulen und Unis

Die Angaben zur nachlassenden Attraktivität der Autoindustrie will CENTOMO-Geschäftsführer Zondler nicht überbewerten. „Das Ergebnis überrascht mich nicht so sehr. In den letzten beiden Jahren ist sehr negativ über die Autoindustrie berichtet worden. Ein Schwerpunkt der Berichterstattung lag oft bei Skandalen und nicht bei den technischen Innovationen. Keine Frage: Die Autoindustrie hat – Stichwort Abgasmanipulationen – eigene schwere Fehler gemacht. Wenn der Trendforscher Matthias Horx aber sagt, die Autoindustrie habe an Ansehen verloren, weil sie ihre ‚erotische Blütezeit‘ hinter sich habe, zeigt dies, dass er von der Mobilitätsrevolution keine Ahnung hat. Ein Tesla soll weniger erotisch sein als ein Ford Orion oder ein Volkswagen? Das ist doch ziemlicher Unfug. Mit dem autonomen Fahren, der Digitalisierung der Branche, der Arbeit an umweltschonenderen Antrieben etc. stehen wir vor einem Big Bang. Die Unternehmen müssen noch stärker als bisher ran an die Schulen und die Universitäten, um jungen Menschen zu vermitteln, wie spannend und erfüllend eine Mitgestaltung dieses Mobilitätswandels sein kann. Eine Mitarbeit an immer sichereren, komfortableren und umweltschonenderen Fahrzeugen soll weniger spannend sein als eine Arbeit im Grundbuchamt? Das glaube ich nicht“, so Zondler.

IT und Automobilindustrie sind nicht mehr zu trennen

Doch auch die Autoren der Studie nimmt Zondler ins Visier. „Eine Überschrift lautet: ‚Ingenieure wollen in die IT – und nicht mehr in die Automobilindustrie‘. Diese Aussage ist völlig sinnlos. Denn es gibt gar keine IT-freie Automobilindustrie mehr. Kaum eine andere Branche dürfte in den nächsten Jahren von der IT so geprägt werden wie die Autoindustrie. Und in kaum einer anderen Branche werden IT-Experten zurzeit so umworben wie in diesem Wirtschaftszweig.“

Insgesamt solle man der Studie cool begegnen, auch wenn ihre Aussagekraft fragwürdig sei. Die intensive Berichterstattung über die Ergebnisse könne aber den negativen Effekt haben, dass die Autoindustrie weiter schlecht geredet werde. Audi, BMW, Mercedes und Co. leisteten aber einen sehr wichtigen Beitrag zu unserer Wertschöpfung, nicht unsere Verwaltungen. Ein Staat mit einem Übermaß an Staatsdienern und zu wenigen Unternehmern und Leuten, die sich für die Wirtschaft begeistern, stagniere und falle zurück. Das Alter der Befragten der Studie von Ernst & Young sei relativ jung. Zudem strebten 41 Prozent der Befragten mit einem Bachelor nur einen vergleichsweise „geringen“ Abschluss an. „Meine Botschaft an begabte und ehrgeizige junge Leute lautet: In der Autoindustrie wartet eine gute Zukunft auf sie. Die Aufgaben sind spannend, herausfordernd, international und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Jahrelang lief es in der Branche wie von selbst. Jetzt kommt Gegenwind. Dem muss sich die Branche selbstbewusst, aber auch mit Demut wegen eigener Fehler in der Vergangenheit stellen“, so Zondler.

[1] https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-07/oeffentlicher-dienst-berufswahl-studenten-studie
[2] https://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-studentenstudie-2018/$FILE/ey-studentenstudie-2018.pdf

In den nächsten vier Jahren kommen 20 bis 25 attraktive und hoch funktionale Modelle – Kaufprämie für Elektroautos sollte daher unbedingt verlängert werden

Der Stuttgarter Automobilexperte Michael Zondler spricht sich für eine Verlängerung der Kaufprämie für Elektroautos aus. Diese soll eigentlich im Juni 2019 auslaufen, obwohl derzeit noch rund 80 Prozent des Fördertopfes in Höhe von 1,2 Milliarden Euro nicht ausgegeben worden sind.

„Obwohl in den ersten Monaten dieses Jahres erfreulicherweise deutlich mehr E-Autos und Plug-in-Hybride zugelassen wurden, glaube ich nicht, dass der Fördertopf bis zum Auslaufen der Förderrichtlinie voll ausgeschöpft werden kann. Daher halte ich eine Verlängerung für sehr sinnvoll – und zwar aus Sicht der Verbraucher, der Automobilindustrie und der Politik“, sagt Zondler, dessen Beratungsunternehmen CENTOMO sich auf die Mobilität der Zukunft spezialisiert hat.

Das Förderprogramm soll für mehr als 300.000 Fahrzeuge reichen. 600 Millionen Euro werden vom Bund zur Verfügung gestellt. Die andere Hälfte der 1,2 Milliarden Euro finanzieren die Hersteller durch Nachlässe beim Kauf eines entsprechenden Autos.

Zondler zufolge sei eine Verlängerung der Förderung auch daher richtig, weil in den nächsten vier Jahren zirka 20 bis 25 Modelle auf den Markt kämen. „Bis auf wenige Ausnahmen gibt es derzeit keine adäquaten deutschen Modelle, die über eine hohe Funktionalität und eine ansprechende Optik verfügen. Das ändert sich nun. Daher sollten wir die Entwicklung in dem Zeitraum 2018 bis 2022 richtig forcieren und nicht auf die Bremse treten“, so Zondler.

Gut gemeint sei nicht immer gut gemacht, findet der CENTOMO-Chef. Die Politik habe in der Vergangenheit Fehler gemacht. Das Ziel, im Jahr 2020 in Deutschland eine Millionen Elektroautos auf den Straßen zu haben, sei unrealistisch gewesen. Und das jetzige Förderprogramm sei ein paar Jahre zu früh gekommen. „Die Automobilindustrie hat inzwischen ihre Hausaufgaben gemacht. Ich bin überzeugt, dass aufgrund der neuen, wesentlich attraktiveren Modelle deutlich mehr Prämien gezahlt werden könnten. Die Politik sollte sich nun mit der Automobilbrache auf eine Verlängerung der Prämie verständigen. Die Signale aus der Autoindustrie sind positiv. Und auch der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Cem Özdemir, kann sich eine Ausweitung der Förderfrist vorstellen. Der federführende Bundeswirtschaftsminister sollte nun entsprechend tätig werden“, fordert Zondler.

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