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Diesel-Fahrverbote ersetzen kein Mobilitätskonzept für die Zukunft

„Diesel-Gipfel oder Debatten über Fahrverbote ersetzen kein Mobilitätskonzept für die Zukunft.“ Diese These vertritt Michael Zondler, Geschäftsführer des auf den Automobilsektor spezialisierten Personalberatungsunternehmens CENTOMO https://www.centomo.de  in Stuttgart. Aus einer politischen Debatte müsse eine sachliche werden, rät Zondler. Diese Diskussion müsse von Realismus und Machbarkeit geprägt sein. Wunschdenken sei kein guter Ratgeber.

„In diesem Stück verheißt die ‚Berliner Luft‘ nichts Gutes. Politik und Industrie wirken wie Getriebene, nicht wie Treiber“, meint der CENTOMO-Chef. Auch wenn es noch nicht alle wahrhaben wollten, so sei doch klar, dass wir über kurz oder lang vor einer grundlegenden Mobilitätswende stünden. Diesen Dialog müsse die Autoindustrie schon aus Eigeninteresse aktiv mitgestalten.

Wichtige Anstöße kommen aus der starken deutschen Zuliefererindustrie. Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Automobilzulieferer und Mechatronikspezialisten Marquardt https://de.marquardt.com, spricht von einer historischen Umbruchphase der Mobilität: „Sie wird noch große Mengen an Geld verschlingen, und es wird noch Jahre dauern, bis wir die Antriebstechnologie der Zukunft haben. Die Elektromobilität bietet allerdings ökologisch und ökonomisch auf lange Sicht viele Chancen. Bei diesem Kraftakt für die Automobilindustrie spielen die Zulieferer dabei eine Schlüsselrolle.“ Marquardt zufolge habe sich sein Unternehmen in puncto Elektromobilität Wettbewerbsvorteile bei den Batteriemanagementsystemen verschafft, die Marquardt für in- und ausländische Automobilunternehmen attraktiv machten. Dadurch steige der Bedarf an Software-Ingenieuren, Mechatronikern und Elektronikern.

„Infolge der Diesel-Debatte ist der Eindruck entstanden, die Autoindustrie unternehme gar nichts oder verwalte nur den Status Quo. Dieser Eindruck ist – bei allen Fehlern und Versäumnissen – falsch. Als Personalberatungsunternehmen bekommen wir jeden Tag mit, dass die Automobilindustrie in der Tat verstärkt nach neuen Talenten zum Beispiel aus dem IT-Bereich Ausschau hält. Doch die automobilen Bäume wachsen nicht in den Himmel.

Zondler hingegen verlangt nach einer Agenda des Machbaren und nicht des Wünschenswerten. E 20 könnte seiner Meinung nach zum Beispiel sofort flächendeckend eingeführt werden und hätte einen unmittelbaren Effekt auf den CO2-Ausstoß. Doch darüber werde kaum berichtet.

„Es geht um mehr als nur die Frage ‚Diesel: Ja oder nein‘. Aufgrund der Umweltbelastung und der Verkehrsdichte in unseren Großstädten – die Situation auf dem Lande mit ausgedünntem ÖPNV ist wieder eine ganz andere – muss jetzt ein Mobilitätskonzept für die Zukunft her. Daran sollten sich Politik und Autoindustrie aktiv beteiligen und ihre Vorschläge einbringen. Doch eins bleibt sicher: Auf absehbare Zeit werden Fuß, Rad, Bus und Bahn längst nicht in allen Fällen eine adäquate Alternative zum Auto sein. Der Individualverkehr hat eine Zukunft. Nur wird diese anders aussehen als in der Vergangenheit oder Gegenwart“.

Es sei aber einfach nicht machbar, von jetzt auf gleich alle Diesel und Benziner durch E-Fahrzeuge oder Plug-In-Hybride zu ersetzen. Die deutlich teurere Technik führe auch zu teureren Produkten. „Die Menschen müssen sich auch weiterhin ein Auto leisten können. Ein spürbarer Effekt auf die emittierten Schadstoffe wird wohl leider erst ab ca. 2025 zu verzeichnen sein. Bis dahin sollte die Industrie mit Hochdruck an praxistauglichen, bezahlbaren und ökonomisch wie ökologisch vernünftigen Lösungen arbeiten. Überzogene und unrealistische Forderungen aus der Politik oder der Öffentlichkeit helfen dabei kaum, sie verunsichern höchstens die Verbraucher“, so der CENTOMO-Chef.

CENTOMO ist TOP Arbeitgeber Mittelstand 2018

CENTOMO ist als „TOP Arbeitgeber Mittelstand 2018“ ausgezeichnet worden. Die Redaktion von FOCUS-Business zeichnete in Kooperation mit kununu, der größten Arbeitgeber-Bewertungsplattform in Europa, CENTOMO auf Basis einer unabhängigen Datenerhebung aus.

„Platz 16 unter 1.000 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist für uns ein super Ergebnis. Das CENTOMO-Team wurde somit erneut für seine Arbeit und seinen Umgang, seine Fairness und Wertschätzung geehrt. Die Auszeichnungen als Top Personaldienstleister in der Freelancer-Vermittlung im Jahr 2017 und der German Brand Award 2017 waren schon mega Motivationen für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mich. Die jüngste Auszeichnung als TOP Arbeitgeber Mittelstand 2018 ist ein weiterer

Indikator, dass wir das Richtige tun. Wenn es uns gelingt, Menschen glücklich zu machen und sie weiterzubringen – dann sind wir auf Kurs“, so CENTOMO-Geschäftsführer Michael Zondler.

Die gesamte Umfrage findet sich in der aktuellen Ausgabe von Focus Business unter dem Titel „Superstar Mittelstand“ http://www.focus-magazin.de/focus-business.

Das Scheitern von Jamaika ist vor allem eine Folge von Führungsversagen

Deutschland stehen politisch unruhige Zeiten bevor. Nach mehreren Wochen sind die Sondierungsgespräche der Jamaika-Parteien geplatzt. Michael Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO www.centomo.de, hält dies für keinen Weltuntergang. „Von einer Staatskrise sind wir weit entfernt“, so der Personalexperte. „Allerdings brauchen wir bald eine handlungsfähige Regierung mit einer klaren Zukunfts-Agenda. Hierzu gehören die Modernisierung der deutschen Wirtschaft, die Digitalisierung und das Thema Bildung. CDU, CSU, FDP und Grüne hätten die Chance gehabt, eine solche Modernisierungs-Koalition zu bilden. Diese Chance ist erstmal vertan.“

Zondlers Auffassung nach ist das Scheitern von Jamaika auch eine Folge von Führungsversagen: „Von der Parteivorsitzenden der CDU und Bundeskanzlerin war in den vergangenen vier Wochen nicht viel zu hören. Frau Merkel ist es offenkundig nicht gelungen, ein vertrauensvolles Klima zwischen den handelnden Akteuren zu schaffen und klare Ziele vorzugeben. Sie hat versucht, nach ihrer alten Methode weiterzumachen, nämlich den Finger in die Luft zu halten und zu schauen, wie sich der Wind dreht. Nach dem Scheitern ihrer Sondierungsgespräche besitzt sie nun sogar die Unverfrorenheit zu sagen, dass sie bei Neuwahlen wieder als Kandidatin bereit steht. Persönliche Machtansprüche sind ihr offenkundig wichtiger als inhaltliche Fragen.“

Er könne sich nicht vorstellen, dass sich ein Top-Manager ähnlich lang im Sessel halten würde, der so wie Merkel verfahren würde. „Eine Führungskraft, die wichtige Deals versemmelt und keine klaren strategischen Ziele für das eigene Unternehmen definiert bis auf den festen Willen, sich auch weiterhin im Sattel zu halten, dessen Tage wären wohl gezählt“, meint der CENTOMO-Chef.

Eine Minderheitsregierung aus Union und Grünen sei nur dann sinnvoll, wenn man offensiv für die Inhalte eines solchen Bündnisses werbe. Das Problem sei aber, dass niemand so genau wisse, mit wem die Union eigentlich regieren wolle. Mit der SPD, den Liberalen oder den Grünen? Dies sei völlig unklar, weil sich die Partei standhaft weigere, Themen zu besetzen und seit Jahren im Bund nur noch auf den Machterhalt fixiert sei. Neuwahlen seien nur dann sinnvoll, wenn alle Parteien dann klar sagten, was sie wollten und mit wem sie am liebsten koalieren würden. „Neuwahlen nach dem Motto: Wir wählen so lange, bis uns das Votum der Wähler ins Konzept passt, wären keine gute Idee und würden die politischen Ränder stärken“, so Zondler. Für eine Stimmabgabe zu Gunsten der AfD habe er null Verständnis, so der Personalexperte: „Warum sollte man eine Partei wählen, die ganz offen sagt, dass sie gar nicht regieren und gestalten will? So eine Partei, deren Programmatik eine einzige Kampfansage an unsere liberale Demokratie und die deutsche Wettbewerbsfähigkeit ist, braucht niemand.“

Deutschlands Autovorstände brauchen mehr Unternehmergeist und Digitalkompetenz

Die Automobilindustrie wird in Zukunft sehr stark von der digitalen Transformation geprägt sein. Die Digitalisierung kann zum Jobmotor für die deutsche Autoindustrie werden, meint der Stuttgarter Personalexperte Michael Zondler vom Beratungsunternehmen CENTOMO https://www.centomo.de. Doch dann müsse sie unter anderem auch die richtigen Schlüsse aus der aktuellen Studie „Unternehmergeist und Digitalkompetenz im Topmanagement“ https://www.juliankawohl.de/single-post/2017/11/08/Studie-Unternehmergeist-und-Digitalkompetenz-im-Topmanagement ziehen, meint Zondler.

Zurzeit ist es um unternehmerisches Denken und Digitalkompetenz bei den deutschen DAX- und MDAX-Vorständen noch nicht allzu gut bestellt, wie Professor Dr. Julian M. Kawohl und Dr. Jochen Becker in ihrer Analyse beschreiben. Forschungsgrundlage war ein umfassendes Screening der Biographien aller Vorstände aus den genannten Topmanagement-Etagen. Nur wenige Vorstände verfügen demnach über umfassende Entrepreneurship-Erfahrung (nur 25 Prozent). Noch weniger Vorstände verfügen über umfassende Digitalerfahrung (lediglich acht Prozent). Über die meisten Entrepreneurship-Erfahrungen verfügen die Vorstandsteams des Werbedienstleisters Ströer, des Automobilzulieferers Schaeffler und des Softwareanbieters SAP. Die Vorstandsteams von SAP, Adidas, Airbus, Beiersdorf, Deutsche Bank und Telekom verfügen über die meiste Digitalerfahrung.

„Ich verstehe die Studie nicht als Kritik, sondern als positiven Weckruf, mit gezielten Maßnahmen gegenzusteuern. Es wird eine zentrale Aufgabe von uns Personaldienstleistern sein, Kandidaten zu identifizieren und zu platzieren, die über Unternehmergeist und digitale Kompetenz verfügen. Insbesondere die Autoindustrie kann sich vor dem Hintergrund neuester Entwicklungen wie dem autonomen Fahren etc. eine Art ‚digitaler Diät‘ nicht leisten. Doch aus eigener beruflicher Erfahrung weiß ich, dass diese Kernaufgabe zusehends in den Fokus der Autoindustrie und der Zuliefererindustrie rückt“, so der CENTOMO-Chef.

Die Autoren der Studie empfehlen u. a. eine gezielte Übernahme von Start-ups inklusive deren Gründerteam („Aqui-Hiring“) und deren Einsatz in Topmanagement-Positionen in Mutterkonzernen. Zudem müsse ein Umfeld geschaffen werden, dass es Talenten aus der Digitalszene bzw. ehemaligen Unternehmern ermöglicht, in das Topmanagement etablierter Unternehmen aufzusteigen.

Autoindustrie ist ein attraktiver Arbeitgeber

Automobilindustrie und ihre Zulieferer sind weiterhin die attraktivsten Arbeitgeber für junge Berufstätige. Michael Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO, warnt allerdings vor Selbstzufriedenheit der Branche:

„In den Rankings der Young Professionals aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen sind jeweils vier der fünf beliebtesten Arbeitgeber Unternehmen der Autoindustrie. Dies zeigen die Universum-Arbeitgeberrankings der jungen Berufstätigen. Die Studie belegt eine hohe Zufriedenheit mit dem derzeitigen Arbeitgeber in der Branche Automobilindustrie und-zulieferer mit rund 7,3 von zehn möglichen Punkten. Damit ist die Arbeitszufriedenheit in dieser Branche am höchsten, die Wechselbereitschaft hingegen am niedrigsten.“

Laut der Studie https://universumglobal.com/de/studentsurvey2017/ ist ein attraktives Grundgehalt die gefragteste Arbeitgebereigenschaft. Ein langfristiges Karriereziel Nummer eins ist eine ausgewogene Work-Life-Balance.

„Die Arbeitgeber in der Autoindustrie können von einem sehr guten Fundament aus handeln. Allerdings sind die Resultate der Studie kein Grund, sich gemütlich zurückzulehnen. Die Autoindustrie hat in den letzten Monaten für viele negative Schlagzeilen gesorgt. Da die Umfrage unter 8.503 Young Professionals in Deutschland zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 durchgeführt wurde mag es sein, dass diese negativen Schlagzeilen noch nicht voll durchgeschlagen sind. Dass die Arbeitgebermarke in der Autoindustrie so glänzend dasteht, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Branche muss offen sein für neue technische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie neue Mobilitätskonzepte. Dann wird sie auch in Zukunft bärenstark sein. Dass, um es einmal überspitzt zu sagen, ein paar Hipster in Berlin gern auf ihre eigenes Auto verzichten, sagt nichts über die weiterhin sehr hohe Bedeutung des Automobils für die Bevölkerung im ländlichen Raum aus“, so Zondler.

Und in einem weiteren Punkt sieht er die Arbeitgeber der Autoindustrie gefragt, verstärkt um Young Professionals zu werben:

„Bei den Wirtschaftswissenschaftlern und den Ingenieuren dominieren die Automarken die TOP 5 der Arbeitgeber ganz klar und deutlich. Bei den IT-Experten liegen aber Google, Microsoft, Apple und Facebook vor Audi auf Rang 5. Aufgrund technischer Entwicklungen (selbstfahrende Fahrzeuge etc.) wird es aber darauf ankommen, dass die Automarken auch zusehends bei den Informatikern an Boden gewinnen und auf die ersten Plätze vordringen“, sagt der Stuttgarter Personalexperte.

CENTOMO zum FOCUS-Wachstumschampion 2018 ausgezeichnet

CENTOMO gehört zu den Wachstumschampions des Jahres 2018. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die das Nachrichtenmagazin FOCUS gemeinsam mit dem Datenunternehmen Statista die deutschen Unternehmen mit dem höchsten Umsatzzuwachs ermittelt hat.

Wir sind stolz, es nach 2016 auch dieses Jahr unter die 500 Unternehmen mit dem höchsten Umsatzzuwachs geschafft zu haben.

Weitere Informationen zum Wachstumschampion und das vollständige Ranking finden Sie unter: https://pdf.focus.de/wachstumschampions-2018.html.

 

 

 

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