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Die digitale Revolution erfordert kompetentere Politiker

Statement von CENTOMO-Chef Michael Zondler zum neuen Buch von Peer Steinbrück

Der frühere SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück liest seiner Partei die Leviten. In „Das Elend der Sozialdemokratie“ attestiert der Autor der SPD vor allem ein massives Problem bei der Personalentwicklung. Diese Passagen sind auch für die Personalbranche hoch interessant.

1. Parteien betreiben keine systematische Personalentwicklung

Steinbrück schreibt in seinen „Anmerkungen eines Genossen“ über „die altersmäßige und damit auch habituelle Versteinerung der Partei“. Er verortet die organisatorischen Schwächen vor allem in der Berliner Parteizentrale. Er ist der Auffassung, dass „die Personalaufstellung für Funktionen in der Partei und Mandate in Parlamenten nicht selten undurchsichtigen Klüngeleien von Altfunktionären und parteiinternen Seilschaften“ unterliege. „Von einer systematischen Personalentwicklung, die jedes halbwegs über die Jahresbilanz hinaus orientierte Unternehmen betreibt, um Talente zu entdecken und zu fördern, kann in der SPD keine Rede sein“, so Steinbrück (S. 110ff.).

2. Überalterte Eliten führen zur Verkrustung

Eine überalterte Funktionselite stehe für den „Strukturkonservatismus der SPD“. Um wieder erfolgreich zu sein, sollte sie die „Prinzipien ihrer Personalaufstellung ändern“: „Nicht, wer die Gunst von Parteitagen erobert, sollte nominiert werden, sondern wer dem Wähler imponiert.“

3. Prinzipien der Personalaufstellung müssen überdacht werden

Steinbrücks Befund dürfte auf die Parteien grundsätzlich zutreffen. Unternehmen haben nur dann Zukunft, wenn eine professionelle Personaleinstellung und –entwicklung betrieben wird. Junge Talente müssen entdeckt und gefördert werden. Älteren Mitarbeitern muss ebenfalls eine Perspektive geboten werden, sonst herrscht Frustration und Stagnation. Parteien können in puncto ‚Human Resources‘ Einiges von Personalberatern und Unternehmen lernen.

4. Wegen der digitalen Revolution brauchen wir kompetentere Politiker

Und noch aus einem anderen Grund ist die Personalentwicklung und das Suchen und Fördern von Talenten auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft von elementarer Bedeutung. Die Auswirkungen der digitalen Revolution auf unsere Arbeitswelt werden gigantisch sein. Um ihre Komplexität zu begreifen, brauchen wir Politiker, die auch auf fachlicher Augenhöhe mit Google, Facebook, Amazon, Apple und Co. kommunizieren können. In Steinbrücks Streitschrift finden sich einige wertvolle Anregungen über den Faktor Personal und zum ‚globalisierten, maßgeblich finanziell und digital betriebenen Kapitalismus.

Fazit Zondler: Für Parteileute wie Personalexperten lohnt sich die Lektüre dieser flott geschriebenen Streitschrift!

Erhältlich unter https://www.amazon.de/Das-Elend-Sozialdemokratie-Anmerkungen-Genossen/dp/3406722326.

Automobilindustrie: Top-Talente verdienen Top-Gehälter

Diesel-Skandal hin oder her: Ein Job in der Automobilindustrie macht jede Menge Spaß und ist weiterhin hoch attraktiv, so der Personalexperte Michael Zondler. Die neuen technischen Entwicklungen (neue Antriebsarten, autonomes Fahren, Digitalisierung etc.) sorgen nach Ansicht des CENTOMO-Geschäftsführers https://www.centomo.de nämlich zu einem Job-Boom, für spannende und herausfordernde Tätigkeiten und für ordentliche Gehälter.

Schluss mit dem Schlechtreden unserer Schlüsselindustrie

„Die Automobilindustrie ist aktuell zwar auf dem Niveau der Tabak- und Chemieindustrie gelandet, was ihren Ruf angeht. Roland Baar, Professor für Verbrennungsmotoren an der TU Berlin, sagt, der Diesel-Skandal sei ‚für die ganze Nation ein Super-Gau‘. Es ist aber nun an der Zeit, mit Fakten und Sachlichkeit gegenzuhalten. Deutschland kann sich ein weiteres Schlechtreden dieser Schlüsselindustrie schlicht nicht leisten. Unser Standort lebt vom Wissen unserer Top-Talente. Die Automobilindustrie ist immer noch ein herausragender Arbeitgeber, nicht zuletzt, weil sie eine der drei Branchen ist, die Fach- und Führungskräften im Durchschnitt die höchsten Gehälter zahlt“, sagt Zondler.

Softwareentwickler verdienen in der Autoindustrie am meisten

Fach- und Führungskräfte verdienen in der deutschen Schlüsselindustrie im Schnitt fast 67.000 Euro und liegen damit nur knapp hinter den Banken und der Pharmaindustrie. Softwareentwickler bekommen in der Automobilindustrie das höchste Gehalt, wie die Automobilwoche unter Bezug auf den aktuellen Gehaltsreport der Online-Jobplattform Stepstone schreibt. Führungskräfte mit Personalverantwortung und Studium verdienen ebenfalls mehr als ihre Kollegen ohne Personalverantwortung und akademische Ausbildung. „Im Vergleich der Bundesländer schneidet das Ländle wieder hervorragend ab. Baden-Württemberg wird im Ranking nur von Hessen geschlagen“, erklärt der Stuttgarter Personalexperte.

Und auch die Auto-Vorstände können sich über hohe Gehälter freuen. In dieser Branche verdienen Vorstände noch immer am meisten. Im Durchschnitt bekommt ein Vorstand 1,1 Millionen Euro Bruttogehalt pro Jahr als Gesamtvergütung, so die FAZ.

Personalvermittlung: Auf der Jagd nach den Top-Kandidaten

95 Prozent der Arbeitgeber gaben 2017 an, Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit geeigneten Bewerbern zu haben. Bei einigen bedrohe der Fachkräftemangel sogar das Geschäft. Dies ist eines der Ergebnisse der „ICR Recruiting Trends 2018“ https://crosswater-job-guide.com/archives/68956. Das „Institute for Competitive Recruiting“ befragt jedes Jahr mehr als 10.000 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche Trends sich beim Recruiting abzeichnen.

Social Media Recruiting, Candidate Experience, Active Sourcing und Mobile Recruiting würden von den Unternehmen als relevant wahrgenommen (mindestens 60%  der Arbeitgeber halten diese Themen für wichtig). „Data Driven Recruiting und Robot Recruiting (Nutzung von Artificial Intelligence, Algorithmen und Big Data) werden hingegen im Moment nur gehypt: Hier legte die Wichtigkeit im Jahr 2017 um 43 Prozent zu, dieses Thema wird allerdings erst von jedem fünften Arbeitgeber als wichtig erachtet“, schreibt ICR-Direktor Wolfgang Brickwedde.

„Der Fachkräftemangel ist längst ein Thema, das nicht nur in politischen Talkshows vorkommt, sondern auch in der Realität vieler Unternehmer. Der Deutschlandfunk hat den Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko Nr. 1 der deutschen Firmen erklärt. Unternehmen müssen also reagieren: Sie können das tun, indem sie mehr in die Aus- und Weiterbildung der vorhandenen Mitarbeiter investieren.  Sie können das auch tun, indem sie die wöchentlichen Arbeitszeiten ausweiten. Doch unterm Strich ist das nur Makulatur. Bei der Besetzung von Positionen mit Top-Kandidaten kommen Unternehmen nicht daran vorbei, auf professionelle Headhunter zu setzen“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer von CENTOMO https://www.centomo.de in Stuttgart.

Klarer Fokus auf „Mobilität der Zukunft“

CENTOMO setzt bei der Kandidatensuche ganz klar auf Spezialisierung. Das Stuttgarter Unternehmen ist der einzige Personalberater mit dem klaren Fokus „Mobilität der Zukunft“. „Unsere Kunden kommen zu einem Großteil aus der Automobilbranche. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Achim Dercks, hat die Thematik salopp auf den Punkt gebracht: ‚Kernproblem ist, wir haben unter’m Strich zu wenig Leute, die all die Dinge machen können, die gemacht werden müssen.‘ Er schätzt, dass wir in Deutschland 1,6 Millionen Stellen nicht besetzen können. Da liegt es auf der Hand, dass die Top-Brands der Automobilbranche bei der Entwicklung des Fahrzeugs der Zukunft  die Hände nicht in den Schoß legen, sondern aktiv nach Top-Talenten suchen bzw. von Personalberatungen suchen lassen – und zwar aus aller Welt, denn nur mit deutschen Kandidaten können die freien Positionen nicht mehr besetzt werden“, so Zondler.

Sein Unternehmen CENTOMO, so Zondler, böte potentiellen Kandidaten und Mandanten den Vorteil eines großen Netzwerks: „Wir befeuern Karrieren und beraten unabhängig im Sinne des Best Match. Unser Mehrwert liegt vor allem darin, dass wir nicht singulär ein Unternehmen vertreten, sondern als Gateway zu den Top Brands fungieren.“

Präsenzkultur fördert den Verkehrsinfarkt

Deutschland diskutiert über Fahrverbote, alternative Antriebe und die Zukunft des Dieselmotors. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Fahrverboten in den Kommunen hat diese Debatte zusätzlich befeuert. Dabei wird zu wenig darüber nachgedacht, wie die allgegenwärtige Präsenzkultur zum Verkehrsinfarkt in unseren Städten führt, meint der Personalberater Michael Zondler.

„Der Handlungsdruck steigt. Automobilkonzerne und Politik müssen nun liefern. Die Politik muss jetzt endlich eine klare Vorstellung davon entwickeln, wie die Verkehrspolitik der Zukunft aussehen soll. Mit Subventionen, Quoten und Verboten wird der Staat jedoch keine Akzeptanz für neue Technologien schaffen. Stattdessen sollte er sich auf die Festlegung klarer Rahmenbedingungen beschränken und Forschung und Entwicklung mit den nötigen finanziellen Mitteln hinterlegen“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO https://www.centomo.de.

Am drohenden Verkehrsinfarkt in unseren Städten werde sich aber nichts ändern, wenn zu viele Unternehmen weiterhin an der Präsenzkultur festhielten. „Wir können unsere Verkehrspolitik nicht von heute auf morgen auf neue Füße stellen. Momentan fokussieren wir uns aber zu sehr auf Verbote und negative Szenarien. Aus Personalersicht ist für mich klar: Die Präsenzkultur, wie wir sie in Deutschland leider immer noch zu sehr pflegen, ist nicht nur ein Feind der Kreativität, sondern führt über kurz oder lang zum totalen Verkehrsinfarkt. Wir brauchen eine grundsätzliche Diskussion über  unsere Definition von Arbeit. Und wir werden sehen: Wenn wir unsere Präsenzkultur radikal überdenken, werden wir auch einen Großteil unserer derzeitigen Verkehrsprobleme lösen“, so Zondler.

„Wir nutzen leider immer noch viel zu wenig die Vorteile der Digitalisierung. Anwesenheit honorieren wir oft stärker als Leistung. Dabei bringt es doch auch unseren Unternehmen nichts, wenn ihre Mitarbeiter die Straßen mit ihren Autos verstopfen oder täglich ein paar Stunden in Bus und Bahn verbringen. Darunter leiden Gesundheit, Leistung und Work-Life-Balance“, so Zondler.

„Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sind wir in der Lage, von der althergebrachten Präsenzkultur wegzukommen und unsere Verkehrsströme besser zu ordnen als bisher. Wann endlich nutzen wir dieses Potenzial und hören auf, nur über Verbote und die vermeintlichen Nachteile der Digitalisierung zu sprechen?“, fragt der CENTOMO-Geschäftsführer.

Gehaltszufriedenheits-Studie: Arbeitnehmer fühlen sich in Stuttgart sehr wohl

Im Vorjahr war Stuttgart noch auf Platz eins gelandet. In diesem Jahr musste die Schwabenmetropole sich mit Rang zwei „begnügen“. Fakt ist aber: Arbeitnehmer fühlen sich in Stuttgart außerordentlich wohl. Dies geht aus dem aktuellen Gehaltszufriedenheits-Index des Bewertungsportals kununu hervor https://news.kununu.com/presseinformation/kununu-gehaltszufriedenheits-index-bonn-vorne-leipzig-letzter/.

Mit einem Score von 3,66 führt Bonn den Gehaltszufriedenheits-Index in diesem Jahr an. Die frühere Hauptstadt sei trotz ihrer vergleichsweise kleinen Größe Sitz vieler namhafter Unternehmen, darunter die Deutsche Telekom, DHL oder die Deutsche Post. Die Industriehochburg beheimate hingegen einige der größten Arbeitgeber Deutschlands – darunter Weltmarken wie Porsche, Daimler und Bosch, die beim Thema Gehaltszufriedenheit deutlich über dem Durchschnitt liegen. Den dritten Platz belegt wie schon im Vorjahr Karlsruhe (3,62).

Michael Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO https://www.centomo.de, freut sich aus zwei Gründen über das sehr gute Abschneiden Stuttgarts: „Als Personalberatungsunternehmen arbeiten wir überwiegend mit der Automobilindustrie und den Zulieferern zusammen. Das gute Ranking von Stuttgart zeigt, dass Porsche, Daimler und Bosch sehr attraktive Arbeitgeber sind. Zum anderen sind vor ungefähr zwei Jahren mit unserem Unternehmen von Ludwigsburg und Sindelfingen nach Stuttgart gezogen. CENTOMO ist ganz klar auf Wachstum ausgerichtet. Das passt hervorragend zu einer dynamischen Region wie Stuttgart. In Stuttgart sind wir noch näher an den Kunden, besser erreichbar für potenzielle Kandidaten und noch attraktiver für neue Mitarbeiter, da sich unser Einzugsgebiet durch den Umzug drastisch erweitert hat.“

90 Prozent seiner Kunden sind Technologieunternehmen, vorwiegend aus dem Automotive Bereich. Auch dies passe bestens zum Standort Stuttgart. „Besonders interessant ist für uns auch, dass der Anteil hoch qualifizierter Beschäftigter hier rund 25 Prozent beträgt. Zudem hat Stuttgart mit 73 Prozent die höchste Exportrate aller deutschen Städte. Und mit einer Kaufkraft von über 24.000 Euro pro Einwohner belegt die 600.000 Einwohner-Metropole Platz acht im bundesweiten Vergleich“, so Zondler.

Transparenzoffensive statt Wagenburgmentalität – Was die deutsche Automobilindustrie jetzt tun muss

Die deutsche Automobilindustrie ist in die Defensive geraten. Gibt man bei „Google News“ den Namen Automobilindustrie ein, so bekommt man eine ganze Litanei an Negativschlagzeilen geliefert, sagt Michael Zondler vom Stuttgarter Beratungsunternehmen CENTOMO https://www.centomo.de. Die gesamte Branche – Autobauer wie Zulieferer – müsse nun raus aus der Wagenburg und eine Transparenzoffensive starten, damit die Debatte über die deutsche Schlüsselindustrie auch wieder verhältnismäßiger und sachlicher werde.

Dieselschummelei, Menschenversuche, Affenexperimente, Schindluder etc.: Diese Begriffe fallen, wenn man nach den neuesten Schlagzeilen zur Automobilindustrie sucht. „Die derzeitige Debatte ist völlig legitim, darf aber auch Missstände nicht überzeichnen. Fakt ist: Wehleidigkeit und Trotz bringen jetzt niemanden weiter. Verlorengegangenes Vertrauen kann nur durch deutlich verbesserte Kommunikation und mehr Transparenz zurückgewonnen werden. Ich würde mir wünschen, dass bald Stichworte wie Jobs, autonomes Fahren, Zukunftstechnologien, alternative Antriebe, Mobilität der Zukunft usw. als erst fallen, wenn man an die Automobilindustrie denkt. Doch bis die deutsche Schlüsselindustrie wieder vor allem mit Arbeitsplätzen und Fahrspaß und nicht mit Gerichtsprozessen in den USA assoziiert wird, muss noch viel geschehen“, sagt Zondler.

„Wie in Zukunft gehandelt und entsprechend kommuniziert wird, davon hängen viele tausend teilweise sehr hochqualifizierte Arbeitsplätze ab“, so der CENTOMO-Chef, dessen Unternehmen zu etwa 90 Prozent mit der Automobil- und Zuliefererindustrie zu tun habe.

Rund 50.000 Mitarbeiter sind beim Zulieferer Bosch allein mit der Dieseltechnik beschäftigt, schreibt die FAZ. Die Geschäftsführung spreche ganz offen davon, dass dies bald zu viele sein könnten, wenn immer weniger Menschen einen Diesel kaufen. Bosch-Chef Volkmar Denner bemühe sich daher, die Automobilindustrie für eine Kampagne zu gewinnen. Dort dominiere noch zu oft das Denken in Hochglanzprospekten. Denner plädiert hingegen ähnlich wie Zondler für mehr Transparenz: „Die Industrie ist aufgefordert, künftig offenzulegen, wie sie entwickelt, wie sie testet und wie spezifische Freigabeprozesse erfolgen. Gleichzeitig ist es wichtig, verstärkt auf Nichtregierungsorganisationen zuzugehen und eine Versachlichung der Diskussion anzustreben.“

Laut FAZ verfalle die oberste Konzernebene von Volkswagen zurzeit allerdings noch ins Gegenteil bzw. in alte Reflexe: „Manager, Betriebsräte und die im Aufsichtsrat vertretenen Politiker des am Konzern beteiligten Landes Niedersachsen schließen die Reihen.“

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