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	<title>Centomo &#124; Ihr Personal- und Projekt-Experte</title>
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		<title>Weg mit starren Altersgrenzen – Kreative Belegschaften brauchen keine staatliche Bevormundung</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zweifel an starren Altersgrenzen im Berufsleben wachsen. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) http://www.sueddeutsche.de wird das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Diskriminierung eines früheren Geschäftsführers der Kölner Kliniken weit reichende Folgen für die Chefetagen deutscher Konzerne haben. Das Urteil bedeutet nicht, dass sich Unternehmen gar nicht mehr von Vorständen trennen können. „Ist der Aufsichtsrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zweifel an starren Altersgrenzen im Berufsleben wachsen. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) <a href="http://www.sueddeutsche.de/">http://www.sueddeutsche.de</a> wird das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Diskriminierung eines früheren Geschäftsführers der Kölner Kliniken weit reichende Folgen für die Chefetagen deutscher Konzerne haben. Das Urteil bedeutet nicht, dass sich Unternehmen gar nicht mehr von Vorständen trennen können. „Ist der Aufsichtsrat mit der Leistung unzufrieden, kann natürlich  auch in Zukunft von einer Verlängerung des Vertrags abgesehen werden“, erläutert Nicole Engesser Means, Partnerin der Kanzlei Clifford Chance. Juristen stellen bereits die Frage, ob eine generelle Altersbegrenzung überhaupt noch zulässig sei.</p>
<p>„Es gibt geteilte Meinungen darüber, ob dass Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das 2006 in Kraft getreten ist, mehr Fluch oder Segen ist. Nun hat der Bundesgerichtshof zum ersten Mal entschieden, dass dieses Gesetz auch für Manager zu gelten hat. Aus Sicht des Personalberaters kann ich nur begrüßen, dass in Zukunft diejenigen, der Altersgrenzen festlegt, diese auch sachlich begründen muss. Daher kann es nur heißen: Weg mit den starren Altersgrenzen. Wer kreative und bunte Belegschaften will, der darf sich nicht am Gängelband des Staates bewegen müssen. Natürlich können nicht alle Menschen noch mit 70 Jahren arbeiten. Doch gerade für Wissensarbeiter gilt, dass es eine enorme Ressourcenvergeudung wäre, sie schon mit 65 oder 67 auf die Parkbank zu schicken“, sagt Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo <a href="../">http://www.centomo.de</a>.</p>
<p>Auch die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP wollen Altersbilder und Altersgrenzen auf den Prüfstand stellen sowie die Potenziale älterer Menschen besser nutzen. Der Familienausschuss verabschiedete jetzt einen entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen gegen die Stimmen der SPD- und der Links-Fraktion bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Andererseits zieht die SPD nach einem Bericht der Bild-Zeitung <a href="http://www.bild.de/">http://www.bild.de</a> nun gegen die Altersgrenze für Landräte und Bürgermeister vor Gericht. Mit der Popularklage vor dem Verfassungsgericht wollen die Sozialdemokraten erreichen, dass die Kommunalpolitiker auch nach ihrem 65. Geburtstag noch einmal kandidieren dürfen.</p>
<p>„Es darf kein Sonderrecht für Politiker geben. In den Parlamenten haben wir eher das Problem, dass zu wenig Jüngere, Selbstständige und Menschen mit Migrationshintergrund sitzen. Wer Altersgrenzen für Politiker aufheben will, der muss diesen Schritt auch für unsere ganze Gesellschaft tun. Die Arbeitswelt von heute lässt keine andere Möglichkeit zu“, so Zondler.</p>
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		<title>Fachidioten statt Dilettanten</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 15:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Plädoyer für mehr Wirtschaftskompetenz in der Politik Viele Politiker haben vielleicht spitzfindige Winkelzüge gelernt, doch zum kraftvollen Gestalten reicht’s dann doch nicht. „Die völlige Abwesenheit von Wissen ist kein Hindernis auf dem Weg nach oben, sondern Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufstieg“. Mit diesem Satz fasst der Publizist Henryk M. Broder die zentrale These des Buches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Plädoyer für mehr Wirtschaftskompetenz in der Politik</h3>
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<div><a title="Viele Politiker haben vielleicht spitzfindige Winkelzüge gelernt, doch zum kraftvollen Gestalten reicht’s dann doch nicht (Foto: Makrodepecher/pixelio.de)" rel="lightbox[lb8989]" href="http://www.pt-magazin.de/uploads/pics/bundestag_01.jpg"></a>Viele  Politiker haben vielleicht spitzfindige Winkelzüge gelernt, doch zum  kraftvollen Gestalten reicht’s dann doch nicht.</p>
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<p>„Die völlige Abwesenheit von Wissen ist kein Hindernis auf dem Weg  nach oben, sondern Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufstieg“. Mit  diesem Satz fasst der Publizist <strong><a title="Opens external link in new window" href="http://henryk-broder.com/" target="_blank">Henryk M. Broder</a></strong> die zentrale These des Buches <a title="Opens external link in new window" href="http://www.amazon.de/Die-Stunde-Dilettanten-verschaukeln-lassen/dp/3552055541/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1333050254&amp;sr=1-1" target="_blank">„Die Stunde der Dilettanten“</a> zusammen. Der Beruf des Dilettanten toppe „alle anderen Professionen  der Postmoderne“. „Man kann ihn nicht erlernen, es gibt keinen  Studiengang, der mit einer Urkunde als Diplom-Dilettant endet. Dennoch  kann man oder frau als Dilettantin reich und berühmt werden, in Politik,  Kultur und Wirtschaft Karriere machen. Ahnungslosigkeit, die völlige  Abwesenheit von Wissen und der totale Mangel an Kompetenz sind keine  Hindernisse auf dem Weg nach oben, sondern Voraussetzung für einen  raschen und erfolgreichen Aufstieg“, schreibt Broder über das Werk des  Kulturgeschichtlers und freien Autors <strong>Thomas Rietzschel</strong>, der beim Schreiben seines witzigen und klugen Buches sicher an Figuren wie <strong>Thomas Gottschalk</strong>, <strong>Dieter Bohlen</strong> oder <strong>Karl-Theodor zu Guttenberg</strong> gedacht hat.</p>
<p>„Wer  sich in Deutschland mit Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik  beschäftigt, darf eins nicht haben: Fachkenntnis“, bestätigt der  Wirtschafts- und Personalexperte <strong>Michael Zondler</strong> vom Beratungsunternehmen <a title="Opens external link in new window" href="../" target="_blank">centomo</a>.  Die Bundesregierung in Berlin sei ein gutes Beispiel für diese  Beobachtung, die in ihrer Verallgemeinerung natürlich etwas ungerecht  sei. „Wir haben zurzeit de facto keine Wirtschaftspolitik, weil wir  keinen Wirtschaftsminister haben. Da doktert ein ehemaliger Stabsarzt  der Bundeswehr in seinem Ressort herum, während ihm auf dem  Operationstisch sein im Wachkoma liegender Patient FDP verstirbt. Dr. <strong>Philipp Rösler</strong> ist Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, doch Akzente setzt  er hier nicht. Es ist ja schön, dass Rösler Büttenredner gibt und die  Kanzlerin mit einem Frosch vergleicht. Wir wollen auch nicht abstreiten,  dass er sich mit der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie auskennt, schließlich  hat er seine Doktorarbeit über dieses Thema geschrieben (wobei dies bei  manchen Politikern auch nichts mehr heißt…). Doch ein <strong>Ludwig Erhard</strong> wird aus diesem Ritter von der traurigen Gestalt nicht mehr. Da fehlt nicht nur die Zigarre“, so Zondler.</p>
<p><strong>Die Herrschaft der Diplom-Dilettanten</strong></p>
<p>Doch  ist der FDP-Parteichef nicht ein schlechtes Beispiel, weil er zurzeit  von den Medien durch den Kakao gezogen wird und ein beliebtes „Opfer“  für Politikerschelte ist? Medial besser kommt beispielsweise die   „Super-Nanny“ <strong>Ursula von der Leyen</strong> rüber. Doch setzt sie in ihrem  Amt als Ministerin für Arbeit und Soziales Schwerpunkte? Gibt sie  Anstöße, damit der Arbeitsmarkt brummt? Auch sie ist Ärztin, Mutter  einer ungezählten Kinderschar und Tochter eines prominenten  CDU-Politikers. Doch reicht das? In ihrem Ressort hat sie bisher meist  dann für Aufsehen gesorgt, wenn sie sich mit ihrer Kollegin Dr. <strong>Kristina Schröder</strong> – das ist die, welche vor allem durch die Geburt ihres ersten Kindes in  die Schlagzeilen kam – gezankt hat. Doch Deutschland hat andere Sorgen  als einen Zickenkrieg um die <a title="Opens external link in new window" href="../index.php/unwichtig-fur-das-alltagsgeschaft" target="_blank">Frauenquote</a>.  Die eine (Schröder) fabuliert über Großelternzeiten, die andere (von  der Leyen) macht sich Gedanken über eine Kombirente. „Dabei sollte auch  Frau von der Leyen verstehen, dass unser Arbeitsmarkt nur dann  überlebensfähig ist, wenn wir den Wahnsinn des Eintritts des  Rentenalters per Stechuhr ganz über Bord werfen, die Leute besser  qualifizieren und Fachkräfte aus dem Ausland ins Land locken. Die  demografische Bombe tickt, doch in Berlin bleibt man im Dämmerschlaf und  denkt über mögliche Koalitionsmodelle nach“, kritisiert Zondler.</p>
<p>Doch  es gibt nicht nur Mediziner im Kabinett und eine Physikerin im  Kanzleramt, auch die Juristen mischen kräftig mit. Einige  „Schwergewichte“ wie <strong>Norbert Röttgen</strong>, <strong>Wolfgang Schäuble</strong>, <strong>Guido Westerwelle</strong> und andere kommen aus der Juristerei. Dort hat man vielleicht  spitzfindige Winkelzüge gelernt, doch zum kraftvollen Gestalten reicht’s  dann doch nicht. Schäuble ist ein Etatist, der den Sparkommissar  spielen kann, weil die Wirtschaft – ohne „Verschulden“ der Politik –  rund läuft. Ansonsten fehlt ihm jegliche Phantasie dafür, wie man  Steuerpolitik für Leistungsträger (vom Facharbeiter bis zum  Selbstständigen) machen kann. Und Röttgen, der eigentlich vollauf mit  der Energiewende beschäftigt sein müsste, beglückt die Medien mit seinem  Zickzack-Kurs in NRW. Geht „Muttis Klügster“ nun nach Düsseldorf, auch  wenn seine Partei bei der Wahl am 13. Mai verlieren sollte? Die Wähler  haben Anspruch auf einen tatkräftigen Politiker, dessen Kopf nicht  vornehmlich damit beschäftigt ist, von welchem Bahnhof aus der Sonderzug  in Richtung Kanzleramt abfährt. Sonst heißt es am Ende wie in dem alten  Schlager: Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben, schöner Playboy, aus  Dir wird nie ein Cowboy sein…</p>
<p><strong>Blender haben Hochkonjunktur</strong></p>
<p>In  der Wirtschaft hätten alle diese Politiker kaum Chancen, höchstens  wegen ihrer exzellenten Kontakte, meint Zondler, der generelle  Politikerschelte jedoch für überzogen hält. Es gäbe insbesondere in den  Kommunen und den Ländern viele fleißige Politiker, die zwar nichts im  Fernsehen aufträten, dafür aber ihre Akten studierten, beim Mittelstand  im Wahlkreis vorbeischauten und sich um die Sorgen und Nöte der Bürger  kümmerten. Doch gerade in den harten Kernbereichen Finanzen, Wirtschaft,  Forschung, Bildung, Technologie etc. brauchen wir laut Zondler auf  oberster politischer Ebene „mehr Fachidioten im besten Wortsinne“.  Leute, die etwas von ihrem Aufgabengebiet verstehen. Dafür dürfen sie  dann ruhig etwas schlechter bei der eigenen Karriereplanung sein.</p>
<p><a title="Opens external link in new window" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/wulff-guttenberg-und-co-anleitung-zum-unfaehigsein/6016384.html" target="_blank">„Wulff,  zu Guttenberg, Rösler: Die Stunde der Dilettanten hat geschlagen.  Blender haben Hochkonjunktur – vor allem in der Politik“</a>, so  Rietzschel. Immer dann, wenn er sich mit der Macht verbinde, werde der  Dilettantismus zur Bedrohung. Aus den einfältigen Versagern würden  professionelle Dilettanten. „Wo sie erfolgreich sind, hat die  Gesellschaft am Ende auszubaden, was sie in ihrer Selbstüberschätzung  ahnungslos anrichten, gleich, ob sie als Banker die Einlagen ihrer  Kunden verspielen, sich als Politiker mit einer Rechtschreibreform am  Kulturgut der Sprache vergreifen oder ob sie einen Rettungsschirm nach  dem anderen aufspannen, weil sie meinen, einmal gemachte Schulden ließen  sich mit noch höherer Verschuldung aus der Welt schaffen.“</p>
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		<title>Personaldienstleister als Dauerarbeitgeber</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 07:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arbeitswelt der Zukunft verlangt nach Trüffelschweinen für Talente Der Arbeitsmarkt verändert sich. Insbesondere die demografische Entwicklung wird Jahr für Jahr stärker spürbar. Experten gehen davon aus, dass sich schon bald die immer rarer werdenden Fachkräfte – egal ob Facharbeiter oder Akademiker – ihren Arbeitgeber aussuchen können. In seinem Buch „Anders denken, handeln, zusammenarbeiten“ stellt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arbeitswelt der Zukunft verlangt nach Trüffelschweinen für Talente</strong></p>
<p>Der Arbeitsmarkt verändert sich. Insbesondere die demografische Entwicklung wird Jahr für Jahr stärker spürbar. Experten gehen davon aus, dass sich schon bald die immer rarer werdenden Fachkräfte – egal ob Facharbeiter oder Akademiker – ihren Arbeitgeber aussuchen können. In seinem Buch <a title="Opens external link in new window" href="http://www.amazon.de/Anders-denken-handeln-zusammenarbeiten-Arbeitswelt/dp/3648013130" target="_blank">„Anders denken, handeln, zusammenarbeiten“</a> stellt der Mitgründer und Vorstandsvorsitzende der Personaldienstleistungsfirma <a title="Opens external link in new window" href="http://www.job-ag.com/" target="_blank">JOB AG</a>, <strong>Wigbert Biedenbach</strong>, die Frage, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen könnte.</p>
<p><strong>Gebündelte Angebote</strong></p>
<p>Laut Biedenbach passen die „alten Denkschemata – Arbeitgeber machen Arbeitgeberpolitik, Arbeitnehmer und Gewerkschaften machen Arbeitnehmerpolitik, Politik macht Wirtschafts- und Sozialpolitik“ – nicht mehr in die heutige Zeit. Das Personalmanagement-Modell im 21. Jahrhundert umfasse das Managen – Steuern, Führen und Entwickeln – von Handlungskompetenzen über Unternehmensgrenzen hinweg, so der Wirtschaftswissenschaftler im Infoservice „Zeitarbeit und Recht“ der Kanzlei HK2 Rechtsanwälte in Berlin. Ideal aufgestellt sei derjenige, der Personalberatung, Headhunting, Outsourcing-Angebote und klassische Zeitarbeitskompetenz gebündelt anbietet und so seinen Kunden-Unternehmen als vorausschauend planender Partner zur Seite steht: „Nur wer sich zu einem strategischen Partner seiner Kunden entwickelt, hat Erfolg.“ Die Veränderungen der Arbeitswelt – so seine Prognose – seien eine große Chance für die Personal- und Zeitarbeitsbranche.</p>
<p>Bisher leide die Branche der Personaldienstleistungsunternehmen aber noch unter einem Imageproblem. In der Kinoverfilmung von <strong>Jo Nesbøs</strong> Thriller „Headhunters“ sehen wir beispielsweise aktuell den Protagonisten <strong>Roger Brown</strong> als Chefzyniker, der im Auftrag multinational operierender Unternehmen tätig ist <a href="http://www.zeit.de/kultur/2012-03/film-headhunter" target="_blank">www.zeit.de/kultur/2012-03/film-headhunter</a>. Der Alltag jenseits der großen Leinwand ist weitaus unspektakulärer. Biedenbach formuliert die Vision, dass Personaldienstleister in Zukunft einen Menschen über den gesamten beruflichen Lebenszyklus hinweg als Job-Manager begleiten: „Es ist nicht auszuschließen, dass Personaldienstleister für qualifizierte, mobile und flexible Arbeitnehmer der künftige Dauerarbeitgeber der Wahl sein werden.“</p>
<p>„Schon jetzt unterscheidet die erfolgreiche Personalauswahl auf der Führungsebene mittelmäßige Firmen von Top-Unternehmen“, sagt der Personalberater <strong>Michael Zondler</strong>, Geschäftsführer von <a title="Opens external link in new window" href="../" target="_blank">centomo</a> in Sindelfingen. „Hier bietet sich der Einsatz von Headhuntern und Personalberatern an. Da nach Expertenschätzungen die Zahl der Erwerbsfähigen von heute knapp 50 Millionen bis 2050 auf 26,5 Millionen sinken wird, werden Personalberater in Zukunft immer wichtiger – auch bei der Suche nach Facharbeitern oder Personen, die nicht unbedingt zum oberen Management gehören. Falls sich die Politik weiterhin gegen ein Punktesystem für eine stärkere Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland sperrt und Wirtschaftsminister <strong>Rösler</strong> in dieser Frage ausbremst, wird sich der Fachkräftemangel sogar noch verschärfen. Es gibt also genug zu tun für Personalberater, die als ‚Trüffelschweine für Talente’ gefragt sind wie nie.“</p>
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		<title>Interview Michael Zondler</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 13:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die viel diskutierte Frauenquote für Führungsaufgaben in der deutschen Wirtschaft scheint dort kaum als Problem wahrgenommen zu werden. Während sich Politik und Medien in schöner Regelmäßigkeit der Frage widmen, ob und in welcher Ausgestaltung Deutschlands Unternehmen eine Frauenquote benötigen, quittiert man diese Diskussion insbesondere im deutschen Mittelstand mit wenig Verständnis. Laden Sie das Interview hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die viel diskutierte Frauenquote für Führungsaufgaben in der deutschen Wirtschaft scheint dort kaum als Problem wahrgenommen zu werden. Während sich Politik und Medien in schöner Regelmäßigkeit der Frage widmen, ob und in welcher Ausgestaltung Deutschlands Unternehmen eine Frauenquote benötigen, quittiert man diese Diskussion insbesondere im deutschen Mittelstand mit wenig Verständnis.</p>
<p>Laden Sie das Interview <a href="http://www.centomo.de/wp-content/uploads/2012/03/interview-herr-zondler.mp3">hier</a>.</p>
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		<title>Dauerwahlkampf darf Politik nicht lähmen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 14:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Experiment einer rot-grünen Minderheitsregierung in Deutschlands bevölkerungsstärkstem Bundesland ist gescheitert. Am 13. Mai gibt es Neuwahlen in Nordrhein-Westfalen. Die meisten Auguren gehen davon aus, dass CDU, FDP und Linke, die den “Sturz” der Landesregierung vermeintlich herbeigeführt haben, am Ende mit einer neuen rot-grünen Regierung “belohnt” werden. Umfragen sehen die SPD vorn. Überdies ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Experiment einer rot-grünen Minderheitsregierung in Deutschlands  bevölkerungsstärkstem Bundesland ist gescheitert. Am 13. Mai gibt es  Neuwahlen in Nordrhein-Westfalen. Die meisten Auguren gehen davon aus,  dass CDU, FDP und Linke, die den “Sturz” der Landesregierung  vermeintlich herbeigeführt haben, am Ende mit einer neuen rot-grünen  Regierung “belohnt” werden. Umfragen sehen die SPD vorn. Überdies ist es  Hannelore Kraft innerhalb von sehr kurzer Zeit gelungen, recht populär  zu werden. Anders als der intellektuelle CDU-Landeschef Norbert Röttgen  gibt die 50-jährige Politikerin die Frau aus dem Volke, versehen mit  einer ordentlichen Portion Ruhrpottcharme.</p>
<p>Im Wahlkampf dürfte sie auf die Themen Bildung, mehr Geld für  Kindergärten und größere Unterstützung für die Kommunen setzen. Mit  ihrem “Stärkungspakt Stadtfinanzen” konnte sie selbst schwarze  Oberbürgermeister überzeugen. Das, was ihr Kontrahent Röttgen als  Schuldenpolitik brandmarkt, deklariert sie als Politik der sozialen  Vorsorge.</p>
<p>Der Rheinländer Röttgen dürfte hingegen auf einer anderen Klaviatur  spielen. Nur mit der CDU könne der Weg zu soliden Staatsfinanzen  beschritten werden, dürfte sein Credo lauten. Allerdings hat der  ehrgeizige Röttgen einige offene Flanken. Seine Energiewende, für die er  als Bundesumweltminister verantwortlich ist, gilt als umstritten. Bei  Christdemokraten, die für Kernkraft sind, erfreut er sich geringer  Sympathien. Außerdem hat er bisher nicht gesagt, dass er auch als  Oppositionsführer nach Düsseldorf gehen würde. Zudem konnte er in der  landespolitischen Debatte bisher, so seine Kritiker, nicht entscheidend  punkten. Dass die CDU gemeinsam mit Grünen und SPD einen “Schulfrieden”  geschlossen hat, dürfte vor allem der Regierung auf der Habenseite  zugeschrieben werden. Die früher oft heiß diskutierte Schulpolitik  entfällt diesmal als Mobilisierungsthema für bürgerliche Wähler.</p>
<p>Außerdem ist unklar, mit wem Röttgen denn regieren könnte. Die  Grünen, mit denen das frühere Mitglied der “Pizza-Connection” flirtete,  haben ihm erst mal einen Korb gegeben. Ihr Selbstbewusstsein ist groß,  schließlich liegen sie laut aktuellen Umfragen bei 17 Prozent. Bei der  Wahl 2010 hatten sie “nur” 12,1 Prozent erreicht. Andererseits gilt  Röttgen nicht unbedingt als Freund der FDP. So liegt er in Sachen  Energiewende mit FDP-Chef Philipp Rösler über Kreuz. Für den  unwahrscheinlichen Fall, dass es für Rot-Grün nicht reichen sollte, sind  also auch ein schwarz-grünes Bündnis und eine große Koalition nicht  ausgeschlossen.</p>
<p>Für das weitere Schicksal der Liberalen – nicht nur an Rhein und Ruhr  – wird entscheidend sein, ob die Politik-Rückkehr des erst im Dezember  2011 als Generalsekretär zurückgetretenen Christian Lindner für Auftrieb  sorgen wird. Eigentlich sollte der smarte Ehegatte einer  Zeit-Journalistin in Kürze nur den Vorsitz des größten deutschen  FDP-Bezirks Köln übernehmen. Nun soll er an Stelle von  Gesundheitsminister Daniel Bahr den Landesvorsitz der Liberalen  schultern und als Spitzenkandidat ins Rennen gehen. Dabei hat er zwei  Ziele: Erstens muss er die FDP über die Fünf-Prozent-Hürde bugsieren.  Und zweitens muss er ausgerechnet das politische Überleben seines  Ex-Chefs Rösler sicher stellen, mit dem er zuletzt nicht mehr allzu gut  zurecht gekommen war. Ob der linksliberale Lindner inhaltliche  Gegenakzente zur eher “linken” NRW-CDU, zur SPD und zu den Grünen zu  setzen vermag, bleibt allerdings fraglich. Mediale Aufmerksamkeit haben  FDP und Lindner zwar dadurch gewonnen, dass er Spitzenkandidat und  Landeschef wird. Doch an eine Koalition der FDP mit den beiden “großen”  Parteien nach der Wahl am 13. Mai glaubt kaum jemand im Land.</p>
<p>Wirtschaftsexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo <a href="http://www.centomo.de,/">http://www.centomo.de,</a> hat allerdings ganz andere Sorgen als die politischen Parteien: “Die  Politik darf sich durch permanente Dauerwahlkämpfe nicht selbst lähmen.  Die Landtagswahl in NRW gilt als kleine Bundestagswahl und hat auch  massive Auswirkungen auf das Geschehen in Berlin. Zudem wird in diesem  Jahr noch in Schleswig-Holstein und im Saarland gewählt. Dabei müsste  das schwarz-gelbe Bündnis in Berlin eigentlich noch einige Baustellen  beackern. Entscheidende Durchbrüche bei der Steuer- und Rentenreform,  bei der Energiewende sowie der Frage des demografischen Wandels – hierzu  gehören die Aspekte Zuwanderung und Fachkräftemangel – sind bisher  ausgeblieben. Es ist fraglich, ob die Politik angesichts der  Dauerwahlkämpfe die nötige Kraft findet, die entscheidende  Problemlösungskompetenz an den Tag zu legen. Politische Karrieren oder  Personalfragen sind gegenüber den Zukunftsfragen unseres Landes aber  nachrangig, zumal Wirtschaftsminister Rösler so gut wie nichts aus  seinem Ressort macht und Finanzminister Schäuble zu wenig Akzente in der  Steuerpolitik setzt, um Anreize für Leistungsträger zu setzen.”</p>
<p>Welt-Urgestein Herbert Kremp findet die Lage in NRW sogar “zum Erbarmen” <a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article13934177/Zum-Erbarmen.html">http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article13934177/Zum-Erbarmen.html</a>.  Aus der Schlüsselregion der jungen Bundesrepublik mit Bergbau- und  Hüttenanteil von 12,3 Prozent am Sozialprodukt sei eine “Landschaft  ausgeprägter Subventionskultur” geworden: “Städte wie Gelsenkirchen und  Duisburg sind zum Barmen und Harmen.” Doch über die großen  Strukturprobleme im Land erfahre man wenig, kritisiert Kremp: “Es geht,  wie stets bei Wahlen, um Koalitionen und Personen.” Den “bürgerlichen”  Parteien an Rhein und Ruhr traut der Welt-Autor offenbar wenig zu. Die  CDU wirke ausgelaugt und sei seit dem “Ende der Rüttgers-Regierung von  Kompetenzverlusten geplagt”. Dies erkläre die Parteiwahl Norbert  Röttgens, “gibt aber auch Auskunft über dessen offensichtliche Unlust,  sich im Reich der Zwerge in die Opposition einbinden zu lassen. Die  Attitüde, nur im Lande zu bleiben, wenn er ganz oben sein darf, kann die  Partei, die bei der letzten Wahl im Fotofinish mit 0,1 Prozent stärkste  Partei wurde, das numerische Primat kosten. Über Röttgen braucht man  sich keine Gedanken zu machen: Er ist ein Technokrat, ein ziemlich  kalter Fisch und nur des weiteren Berliner Ehrgeizes wegen an die Spitze  des etwas verhärmt wirkenden größten CDU-Landesverbands der Republik  getreten.”</p>
<p>Zondler verweist auf ein neues Buch <a href="http://web.klartext-verlag.de/bookdetail.aspx?ISBN=978-3-8375-0718-8">http://web.klartext-verlag.de/bookdetail.aspx?ISBN=978-3-8375-0718-8</a> über die – so die FAZ – “alten neuen Schwierigkeiten im Revier”. So  verliere das Ruhrgebiet ständig an Humankapital und an  Handlungsfähigkeit. “Die Herzkammer von NRW braucht eine neue  Bildungsoffensive. Das Revier darf sich nicht nur über hervorragenden  Fußball definieren. Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern,  ist mehr soziale Durchlässigkeit vonnöten. Leider ist der alte  Aufstiegswille der klassischen Arbeiterhaushalte ziemlich erloschen.  Einst strömten die Kinder aus Arbeiterhaushalten an die neuen  Hochschulen im Land. Es wäre gut für das Land, wenn Hannelore Kraft,  Norbert Röttgen und Co. wieder an diesen alten Aufstiegsgeist – der nur  über Bildung und Qualifizierung führen kann – appellieren würden.” Doch  der Traum von einem Dauerwahlkampf über Inhalte statt Personen bliebe  wohl nur eine fromme Illusion, so Personalexperte Zondler abschließend.</p>
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		<title>Trüffelschweine für Talente</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 11:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Personaldienstleister als Dauerarbeitgeber – Arbeitswelt der Zukunft verlangt nach Trüffelschweinen für Talente Der Arbeitsmarkt verändert sich. Insbesondere die demografische Entwicklung wird Jahr für Jahr stärker spürbar. Experten gehen davon aus, dass sich schon bald die immer rarer werdenden Fachkräfte – egal ob Facharbeiter oder Akademiker – ihren Arbeitgeber aussuchen können. In seinem Buch „Anders denken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Personaldienstleister als Dauerarbeitgeber – Arbeitswelt der Zukunft verlangt nach Trüffelschweinen für Talente</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der  Arbeitsmarkt verändert sich. Insbesondere die demografische Entwicklung  wird Jahr für Jahr stärker spürbar. Experten gehen davon aus, dass sich  schon bald die immer rarer werdenden Fachkräfte – egal ob Facharbeiter  oder Akademiker – ihren Arbeitgeber aussuchen können. In seinem Buch  „Anders denken, handeln, zusammenarbeiten“ <a href="http://www.amazon.de/Anders-denken-handeln-zusammenarbeiten-Arbeitswelt/dp/3648013130">http://www.amazon.de/Anders-denken-handeln-zusammenarbeiten-Arbeitswelt/dp/3648013130</a> stellt der Mitgründer und Vorstandsvorsitzende der Personaldienstleistungsfirma JOB AG, Wigbert Biedenbach <a href="http://www.job-ag.com/">http://www.job-ag.com</a>, die Frage, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen könnte.</p>
<p>Laut  Biedenbach passen die „alten Denkschemata – Arbeitgeber machen  Arbeitgeberpolitik, Arbeitnehmer und Gewerkschaften machen  Arbeitnehmerpolitik, Politik macht Wirtschafts- und Sozialpolitik“ –  nicht mehr in die heutige Zeit. Das Personalmanagement-Modell im 21.  Jahrhundert umfasse das Managen – Steuern, Führen und Entwickeln – von  Handlungskompetenzen über Unternehmensgrenzen hinweg, so der  Wirtschaftswissenschaftler im Infoservice „Zeitarbeit und Recht“ der  Kanzlei HK2 Rechtsanwälte in Berlin. Ideal aufgestellt sei derjenige,  der Personalberatung, Headhunting, Outsourcing-Angebote und klassische  Zeitarbeitskompetenz gebündelt anbietet und so seinen Kunden-Unternehmen  als vorausschauend planender Partner zur Seite steht: „Nur wer sich zu  einem strategischen Partner seiner Kunden entwickelt, hat Erfolg.“ Die  Veränderungen der Arbeitswelt – so seine Prognose – seien eine große  Chance für die Personal- und Zeitarbeitsbranche.</p>
<p>Bisher  leide die Branche der Personaldienstleistungsunternehmen aber noch  unter einem Imageproblem. In der Kinoverfilmung von Jo Nesbøs Thriller  „Headhunters“ sehen wir beispielsweise aktuell den Protagonisten Roger  Brown als Chefzyniker, der im Auftrag multinational operierender  Unternehmen tätig ist <a href="http://www.zeit.de/kultur/2012-03/film-headhunter">http://www.zeit.de/kultur/2012-03/film-headhunter</a>.  Der Alltag jenseits der großen Leinwand ist weitaus unspektakulärer.  Biedenbach formuliert die Vision, dass Personaldienstleister in Zukunft  einen Menschen über den gesamten beruflichen Lebenszyklus hinweg als  Job-Manager begleiten: „Es ist nicht auszuschließen, dass  Personaldienstleister für qualifizierte, mobile und flexible  Arbeitnehmer der künftige Dauerarbeitgeber der Wahl sein werden.“</p>
<p>„Schon  jetzt unterscheidet die erfolgreiche Personalauswahl auf der  Führungsebene mittelmäßige Firmen von Top-Unternehmen“, sagt der  Personalberater Michael Zondler, Geschäftsführer von centomo <a href="../">http://www.centomo.de</a> in Sindelfingen. „Hier bietet sich der Einsatz von Headhuntern und  Personalberatern an. Da nach Expertenschätzungen die Zahl der  Erwerbsfähigen von heute knapp 50 Millionen bis 2050 auf 26,5 Millionen  sinken wird, werden Personalberater in Zukunft immer wichtiger – auch  bei der Suche nach Facharbeitern oder Personen, die nicht unbedingt zum  oberen Management gehören. Falls sich die Politik weiterhin gegen ein  Punktesystem für eine stärkere Zuwanderung von Fachkräften aus dem  Ausland sperrt und Wirtschaftsminister Rösler in dieser Frage ausbremst,  wird sich der Fachkräftemangel sogar noch verschärfen. Es gibt also  genug zu tun für Personalberater, die als ‚Trüffelschweine für Talente’  gefragt sind wie nie.“</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Unwichtig für das Alltagsgeschäft</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 08:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frauenquote wird überbewertet – Stimmen aus dem deutschen Mittelstand Wer hätte das gedacht? Den heftigsten Streit über Sinn, Zweck und Ausgestaltung einer Frauenquote für Führungsaufgaben in der deutschen Wirtschaft führen in schöner Regelmäßigkeit zwei Frauen: Die Bundesministerinnen Ursula von der Leyen und Kristina Schröder. Beide gelten als ehrgeizig und würden sich kaum als Quotenfrauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Frauenquote wird überbewertet – Stimmen aus dem deutschen Mittelstand</strong></p>
<p><a title="&quot;Bild1: Die Kanzlerin ist das Aushängeschild der CDU. Ob sie die gleiche Anerkennung genießen würde, wenn sie per Quotenregelung gewählt worden wäre? (Foto: Ah Keung/Flickr.com) &quot; " href="http://www.pt-magazin.de/uploads/pics/B1_39.jpg"></a></p>
<p>Wer hätte das gedacht? Den heftigsten Streit über Sinn, Zweck und Ausgestaltung einer Frauenquote für Führungsaufgaben in der deutschen Wirtschaft führen in schöner Regelmäßigkeit zwei Frauen: Die Bundesministerinnen <strong>Ursula von der Leyen</strong> und <strong>Kristina Schröder</strong>. Beide gelten als ehrgeizig und würden sich kaum als Quotenfrauen einordnen lassen wollen.</p>
<p><strong>Das denkt der Mittelstand</strong></p>
<p>Ob eine Frauenquote für Führungsfunktionen in deutschen Unternehmen sinnvoll ist, das hat das Sindelfinger Personalberatungsunternehmen Centomo GmbH &amp; Co. KG in einer Umfrage mit dem Titel „Frauenquote: Das denkt der Mittelstand“ unter 1.300 Entscheidern aus dem Mittelstand zwischen Nordseestrand und Alpenrand ermittelt &#8211; mit beachtlichen Ergebnissen: Für über 80 Prozent der befragten Unternehmer oder Geschäftsführer – 57 Prozent waren weiblich, 43 Prozent männlich – spielt die Frauenquote für die tägliche Arbeit überhaupt keine Rolle.<br />
Fast 70 Prozent sind zudem der Ansicht, dass Quoten grundsätzlich das Leistungsprinzip konterkarieren.</p>
<p>Führen Politik und Medien in Deutschland also eine Phantomdebatte? „Es spricht vieles dafür“, sagt Centomo-Geschäftsführer <strong>Michael Zondler</strong>, der das Thema versachlichen will. „Wir hatten schon aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden den Eindruck, dass mit der Frauenquote in Berlin ein Thema aufgeblasen wird, das so in den Betrieben überhaupt nicht existiert und die Politiker mehr interessiert als die Betroffenen. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse nicht überraschend.“</p>
<p><strong>Agieren Frauen umsichtiger?<br />
</strong><br />
Oftmals werde im Zusammenhang mit der scheinbaren Notwendigkeit einer Frauenquote der Eindruck erweckt, dass weibliche Vorgesetzte umsichtiger agierten oder mehr Einfühlungsvermögen mitbringen. Hierfür gibt es in der Wertung der Praktiker keine Klarheit: 40 Prozent der Befragten sind hier unsicher, jeweils rund 30 Prozent sprechen sich für (29 Prozent) bzw. gegen (31 Prozent) diese These aus. In der Konsequenz findet sich auch keine Mehrheit für die Annahme, ein Mehr an weiblicher Führungsverantwortung hätte die Wirtschafts- und Finanzkrise verringert oder gar verhindert: Insgesamt 64 Prozent sind der Ansicht, dass dies nicht der Fall wäre, wobei die weiblichen Befragten mit 51 Prozent die Meinung vertreten, dass mehr Geschlechtsgenossinnen in Top-Positionen die Krise wohl besser gemeistert hätten. Fast 60 Prozent sind zudem der Ansicht, dass die Diskussion über die Frauenquote angesichts der wirtschaftlichen Herausforderung unangemessen ist.</p>
<p>Klare Antworten gab es auf die Frage nach der Bedeutung von Quoten für das Leistungsprinzip: Mit einer satten Zweidrittel-Mehrheit (68 Prozent) stimmen die Befragten der These zu, dass Quoten das Leistungsprinzip außer Kraft setzen, bei den Männern stimmen hier 84 Prozent zu, bei den befragten Frauen 56 Prozent. Für den Fall, dass es tatsächlich eine gesetzlich geregelte Frauenquote für deutsche Unternehmen geben sollte, sprechen sich klare 72 Prozent der Praktiker dafür aus, dass diese nicht nur für Führungsaufgaben gelten soll. Hier liegen die Ansichten von Frauen und Männern unter den Befragten sehr dicht zusammen (Männer 74 Prozent, Frauen 71 Prozent).</p>
<p><strong>In der Praxis nicht erwünscht</strong></p>
<p>Bei Centomo sieht man sich in der bisherigen Analyse des Themas Frauenquote nun weitgehend bestätigt: „Eine Frauenquote für Führungsaufgaben wird offensichtlich in der Praxis nicht gewünscht und offensichtlich auch nicht benötigt. Hier klaffen politische Theorie und unternehmerische Praxis leider weit auseinander“, sagt Michael Zondler. Viel bedeutender als die Geschlechterfrage seien Fachkompetenz und Soft Skills. Zondler: „Wenn die Ministerinnen weiter streiten, ob man eine Quote braucht oder nicht und wie man sie denn umsetzt, dann sollten sie dies vielleicht in ihrer eigenen Bundestagsfraktion tun: Die CDU/CSU-Fraktion hat nämlich mit 20,1 Prozent den geringsten Frauenanteil aller im Bundestag vertretenen Fraktionen.“</p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Oskar-Patzelt-Stiftung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>In der   Oskar-Patzelt-Stiftung wird der Vorstand und das Kuratorium von vier Personen   geleitet. Drei davon sind weiblich, also beträgt der Frauenführungsanteil 75   Prozent. Ganz ohne Quote.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Prinzip   GMV im Mittelstand</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>GMV –   Gesunder Menschenverstand – ersetzt im Mittelstand unnötige Überregulierung.   Die &#8220;Frauen-Quote&#8221; beim Autohaus Hopp GmbH aus dem   niedersächsischen Steyerberg, Finalist beim „Großen Preis des Mittelstandes“   2011,  beträgt 50 Prozent. Wiedereinsteigerinnen werden qualifizierte   Arbeitsplätze für halbtags und Teilzeit zur Verfügung gestellt; sie werden   gesondert qualifiziert. Ganz ohne Quote.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Kraftklub Unrecht hat</title>
		<link>http://www.centomo.de/index.php/warum-kraftklub-unrecht-hat/</link>
		<comments>http://www.centomo.de/index.php/warum-kraftklub-unrecht-hat/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 13:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin ist doch „geil“, nicht nur für die „creative“ Branche Kraftklub aus Chemnitz wollen nicht nach Berlin (Foto: Bruesseler/Flickr.com) Viele junge Menschen, die heute „irgendwas mit Medien“ unternehmen möchten oder einen Job in der „Kreativbranche“ suchen, zieht es nach Berlin. Medienberichte über eine angebliche Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse und Dauerpraktikanten scheinen sie nicht abzuschrecken – ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Berlin ist doch „geil“, nicht nur für die „creative“ Branche</h3>
<div>
<div><a title="Kraftklub aus Chemnitz wollen nicht nach Berlin (Foto: Bruesseler/Flickr.com)" rel="lightbox[lb8811]" href="http://www.pt-magazin.de/uploads/pics/kraftklub.jpg"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://www.pt-magazin.de/typo3temp/pics/81cf8cc8d5.jpg" border="0" alt="" width="180" height="135" /></a>Kraftklub aus Chemnitz wollen nicht nach Berlin (Foto: Bruesseler/Flickr.com)</p>
</div>
</div>
<p>Viele junge Menschen, die heute „irgendwas mit Medien“ unternehmen  möchten oder einen Job in der „Kreativbranche“ suchen, zieht es nach  Berlin. Medienberichte über eine angebliche Zunahme prekärer  Arbeitsverhältnisse und Dauerpraktikanten scheinen sie nicht  abzuschrecken – ganz im Gegenteil. Berlin punktet mit seinem „sexy“  Image, während Hamburg manchen zu kühl und zu steif, Stuttgart zu brav  und bieder und München wie ein überdimensioniertes Dorf mit Bier,  Weißwurst und Brezeln vorkommt. Sicher, alles Klischees, doch oft findet  die Entscheidung für eine Stadt nicht im Kopf statt, sondern ist eine  rein emotionale Angelegenheit.</p>
<p>Die Chemnitzer Band <a href="http://www.kraftklub.to/" target="_blank"><img src="http://www.pt-magazin.de/typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />„Kraftklub“</a> hat den Berlin-Hype unlängst in dem Song „Ich will nicht nach Berlin“  satirisch auf die Schippe genommen. Dort heißt es: „Doch auch wenn  andere Städte scheiße sind/Ich will nicht nach Berlin“. Insbesondere die  jungen Kreativen bekommen von den Jungs aus „Karl-Marx-Stadt“ eine  volle Breitseite ab. Kraftklub singt: „Ich habe da gerade so’n Projekt –  super! Noch nicht konkretes, aber sehr geil/ Businessmäßig hab ich mich  da noch nicht festgelegt/Irgendwas im ‚creative’ Bereich &#8211; Auf jeden  Fall!/Bloß kein Nine To Five Job/Find ich ja mega ätzend!/Genau, ich  mach einfach einen Fashion Blog &#8211; geil!/Und laufe dann mit meiner  Spiegelreflex durch Friedrichshain und mache Fotos von ‚Streetern’ und  interessanten Leuten/Hauptsache hier in Berlin!“</p>
<p><strong>Personalexperte Zondler: Es spricht nichts gegen den Berlin-Hype</strong></p>
<p>Doch  was spricht eigentlich gegen den Berlin-Hype, zum Beispiel aus der  Sicht eines Personal- und Arbeitsmarktexperten. „Ich finde, nichts  spricht dagegen &#8211; Berlin ist geil! Man muss nur sehen für wen und was.  Alles was Kreation, Brand-Building, Marketing, Headquarter,  Repräsentation, Consulting, Sales-Office etc. ist &#8211; dafür ist Berlin der  Knaller“, sagt <a href="../" target="_blank"><img src="http://www.pt-magazin.de/typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />centomo</a>-Geschäftsführer <strong>Michael Zondler</strong>.  Zumal mit den internationalen Kontakten in Berlin auch der Deutsche ein  Metropolen-Gefühl entwickele, so der Personalexperte aus Sindelfingen: „  Wenn ich von Stuttgart nach Berlin komme denke ich immer: juhuu,  endlich in der Stadt! Berlin steht sicher noch nicht für nachhaltige  Forschung und Entwicklung, Produktion etc. Berlin wird auf lange Sicht  auch wirtschaftlich erfolgreich. Es zieht an. Momentan gibt es auf  Monster nahezu gleich viele Jobs in München wie in Berlin&#8230; es ist eine  andere Ausprägung.“</p>
<p>Laut Zondler sehen die Chancen in der so  genannten Kreativbranche (Medien, Journalismus, Agenturen) zurzeit sehr  gut aus. centomo denke sogar über eine eigene Tochterfirma in diesem  Bereich nach: „Wir stehen mit einigen Agenturen in Verbindung. In diesem  Segment entwickelt sich enorm viel. Tablet Computer (allen voran das  iPad) beschleunigen die multimediale Entwicklung rasant. Selbst  konservative Unternehmen wie Bosch etc. lassen Apps basteln, um Ihre  Produkte erlebbarer zu machen &#8211; d.h. Print, Online, App, Pad-App,  Twitter Kanal und facebook fanpage mit programmierten und gesteuerten  Kampagnen machen den Mix. Dazu jede Menge Gewinnspiele, Events und  sonstige Interaktionen mit den Zielgruppen. In der Branche geht die Post  ab.“</p>
<p>Doch die gefragtesten Jobs sind laut Zondler zurzeit  Ingenieure, IT-Spezialisten, Maschinenbauer, Elektronikexperten usw., im  Prinzip also alles, was High-Tech sei, vermehrt aber auch Produktion  und Logistik. „Es werden dito immer mehr Berater gesucht &#8211; Qualität,  Prozessverbesserungen, standortübergreifende Methoden,  Führungskompetenz, interkulturelle Themen etc. Außerdem New Media &#8211; also  alles was nicht Print ist. Der Social Media Hype bindet immer mehr  Ressourcen &#8211; ins Marketing zieht die neue Disziplin rasant ein &#8211; neue  Agenturen sprießen aus dem Boden &#8211; regelrechte Gründerzeit, nicht nur,  aber gerade auch in Berlin“.<br />
Es scheint also, dass junge Leute heute  in Deutschlands Hauptstadt bessere Möglichkeiten denn je haben – man  muss die Gelegenheit nur am Schopfe packen. Dass Berlin überdies „sexy“  ist, dürfte niemand bestreiten. Und „arm“ muss man dort auch schon  längst nicht mehr sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Steht die Deutschland AG vor dem Aus?</title>
		<link>http://www.centomo.de/index.php/steht-die-deutschland-ag-vor-dem-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 16:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[München. Früher war alles viel einfacher. In den Zeiten der alten Industriekapitäne hatten nur wenige Unternehmenslenker ausländische Wurzeln. Die Deutschland AG war eine Art Kartell, in dem sich prima leben ließ, wenn man sich an die Regeln hielt und sich gegenseitig Aufträge zuschob, ohne sich zu kontrollieren. „Es war einmal…“ so könnte ein Bericht über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München. Früher war alles viel  einfacher. In den Zeiten der alten Industriekapitäne hatten nur wenige  Unternehmenslenker ausländische Wurzeln. Die Deutschland AG war eine Art  Kartell, in dem sich prima leben ließ, wenn man sich an die Regeln  hielt und sich gegenseitig Aufträge zuschob, ohne sich zu kontrollieren.</p>
<p>„Es war einmal…“ so könnte ein Bericht über diese vermeintlich gute alte Zeit beginnen. Denn laut <a href="http://www.wiwo.de/" target="_blank">Wirtschaftswoche </a>(Wiwo)  finden sich immer mehr „Vaterlandslose Gesellen auf der Chefetage“.  Deutschlands Unternehmen – so die Analyse des Blattes – verlagern  Produktion, Verwaltung und Forschung in alle Welt. Dies liegt nicht  unbedingt daran, dass Deutschland schlechter geworden wäre.</p>
<h3>Konkurrenz belebt das Geschäft &#8211; früher wie heute</h3>
<p>&#8220;Insbesondere  die so genannten Schwellenländer in Asien haben extrem aufgeholt. Sie  dienen nicht mehr nur noch als billige Werkbank für den Westen. Doch ein  solcher Wettbewerb muss für uns nicht nur schlechte Seiten haben. Dazu  will ich ein Beispiel geben: Bayern München muss sich in dieser Saison  besonders anstrengen, weil mit Dortmund und einem vermeintlichen  Abstiegskandidaten wie Gladbach zwei Vereine harte Konkurrenten geworden  sind. Ein solcher Wettbewerb spornt den Platzhirsch zu höheren <a id="itxthook0" href="http://www.business-on.de/#">Leistungen</a> an. Daher sollten wir die zunehmende Internationalisierung in unseren  Unternehmen – nicht nur in den Vorstandsetagen – sowie die härtere  Konkurrenz beispielsweise mit Asien als Chance und Herausforderung und  nicht als Bedrohung sehen“, sagt der Personalexperte Michael Zondler,  Geschäftsführer des Beratungsunternehmens <a href="../" target="_blank">Centomo </a>.</p>
<h3>Wie vernünftig ist Deutschland heute noch?</h3>
<p>Wenn es die unternehmerische Vernunft gebietet, verlassen moderne Unternehmen die Heimat und investieren dort, wo sie <a id="itxthook1" href="http://www.business-on.de/#">Chancen</a> auf Wachstum und Gewinn wittern. „Wir haben es mit einer neuen  Generation von Managern zu tun. Vasallentreue gegenüber Deutschland gibt  es in der globalisierten Wirtschaft nicht“, sagt Stefan Fischhuber von  der Personalberatung <a href="http://www.kienbaum.de/" target="_blank">Kienbaum</a> laut Wiwo.</p>
<p>Diesen  Satz will Personalberater Zondler so nicht stehen lassen: „Wer die  Vasallentreue gegenüber seinem eigenen Land über die Interessen des  eigenen Unternehmens stellt, für das er verantwortlich ist, der handelt  falsch. Ich glaube auch, dass <a id="itxthook2" href="http://www.business-on.de/#">Unternehmer</a> in früheren Zeiten in erster Linie am Geldverdienen und Investieren und  nicht an der Ausübung ihrer patriotischen Pflichten interessiert  waren.“</p>
<p>An den Schalthebeln der Macht sitzen laut  Wiwo heute „Globalisten zwischen 40 und Anfang 50, die den Umgang mit  anderen Kulturen und <a id="itxthook3" href="http://www.business-on.de/#">wirtschaftlichen</a> Gepflogenheiten, das Verhandeln in fremden Sprachen und andere  Mentalitäten nicht als exotische Bedrohung, sonder herausfordernde  Chance verstehen“.</p>
<p>Und für ihren Entschluss, gegebenenfalls Deutschland den Rücken zu kehren, sprechen laut Wiwo vier Punkte:</p>
<ul>
<li>-          Wachstum findet heute vor allem in den Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas statt.</li>
<li>-          Regierungen in diesen Regionen unterstützen Unternehmen oft mit offensiver Industriepolitik.</li>
<li>-          Die <a id="itxthook4" href="http://www.business-on.de/#">Qualität</a> der lokalen Mitarbeiter in „fernen“ Ländern ist mittlerweile deutlich  angestiegen, so dass auch Forschungsprojekte verlagert werden können.</li>
<li>-          Der Anteil ausländischer Anteilseigner (z. B. US-Hedge- und arabische Staatsfonds) nimmt zu.</li>
</ul>
<p>Hinzu  kommt, dass jedes vierte der 185 Dax-Vorstandsmitglieder bereits keinen  deutschen Pass mehr hat. Und in neun der 30 größten deutschen  Unternehmen sitzt bereits ein Ausländer an der Spitze.</p>
<p><a title="Steht die Deutschland AG vor dem Aus?" href="http://www.business-on.de/muenchen/deutschland-unternehmen-zukunft-wirtschaft-chef-konkurrenten-_id17526.html" target="_blank">Zum Artikel auf business-on.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bauern haben kein Burnout</title>
		<link>http://www.centomo.de/index.php/bauern-haben-kein-burnout/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum nur eine kluge Personalpolitik die Sinnfrage in der Dienstleistungsgesellschaft beantworten kann Der Begriff Burnout dominiert zurzeit die Debatte über die deutsche Arbeitskultur. Dabei ist das Wort an sich schwer greifbar. Was ist Burnout, was Depression? Liegt die Unzufriedenheit an Über- oder Unterforderung? Wie dem auch sei, de facto bietet sich uns oft das Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum nur eine kluge  Personalpolitik die Sinnfrage in der Dienstleistungsgesellschaft  beantworten kann</p>
<p>Der Begriff Burnout  dominiert zurzeit die Debatte über die deutsche Arbeitskultur. Dabei ist  das Wort an sich schwer greifbar. Was ist Burnout, was Depression?  Liegt die Unzufriedenheit an Über- oder Unterforderung? Wie dem auch  sei, de facto bietet sich uns oft das Bild einer ausgebrannten Republik,  wenn über die Volkskrankheit Burnout berichtet wird.</p>
<p>Sven Astheimer plädiert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) <a href="http://www.faz.net/">http://www.faz.net</a> dafür, dass sich insbesondere die Personalpolitik dieses Themas  annehmen müsse. Eine Personalpolitik, die den Beschäftigten solide  Leitplanken vorgebe, sei ein wirksamer Schlüssel dazu, Burnout zu  vermeiden. Als Beispiel führt er den Autohersteller Volkswagen an, der  gerade den Firmenserver für Emails am Wochenende ausgeschaltet und damit  ein Zeichen gesetzt habe.</p>
<p>“Druck und Stress hat es in der Arbeitswelt schon immer gegeben. Es  gibt ja auch durchaus so etwas wie eine positive Spannung, wenn einem  die Arbeit Spaß macht, man spielerischen Ehrgeiz entwickelt und etwas  leisten will. Manchem, der heute an einem Burnout-Syndrom leidet, mag  vielleicht der eine oder andere vorwerfen, er sei larmoyant, schließlich  sei früher länger und zumindest samstags noch gearbeitet worden. Doch  unzweifelhaft  haben Smartphones für Arbeitnehmer und das Internet  gravierende Veränderungen bewirkt”, bestätigt der Personalexperte  Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Centomo <a href="../">http://www.centomo.de</a> aus Sindelfingen. Es gelinge uns aufgrund der täglichen Mailflut immer  weniger, vertiefend und damit befriedigend zu arbeiten. Immer bleibe  etwas liegen, Mails müssen noch beantwortet werden etc. Nachgerade  zwanghaft verausgaben wir uns heute im Netz, sammeln, kommunizieren,  saugen auf, “bis sich das Denken vollends verflüchtigt hat in den  unendlichen Weiten des Cyberspace”, wie Svenja Flaßpöhler in ihrem Buch  “Wir Genussarbeiter” schreibt.</p>
<p>Für Zondler geht es darum, eine gesunde Balance zu halten.  Konservative Kulturkritik und Technikfeindschaft seien sicher nicht die  richtigen Wege aus unserer Burnout-Gesellschaft. Als Chef von Centomo  vermittle er beispielsweise viele Freiberufler, die sich gar keine  Nine-to-five-Mentalität leisten könnten und in ihren Projekten häufig  sehr schnell messbare Leistung bringen müssten: “Diese Menschen können  sich gar nicht vorstellen, jeden Tag im gleichen Büro zu sitzen und die  immer gleichen Arbeitsabläufe zu organisieren. Sie fühlen sich nicht  überfordert, weil sie einen Sinn in ihrer oft hoch spezialisierten  Arbeit sehen. Sie brauchen Freiheit, sind neugierig auf neue  Herausforderung und lieben den Kitzel, wenn sie über einen gewissen  Zeitraum stark gefordert sind. Denn auch chronische Langeweile,  Unterforderung und die Aussicht, dass sich bis zur Verrentung nichts  mehr ändert am Job, können zu Depressionen oder zum Burnout führen.”</p>
<p>Neben der chronischen Überforderung ist nämlich auch die Sinnfrage  ein wichtiges Kriterium. Und diese stellt sich laut Astheimer sehr  häufig in der Dienstleistungsgesellschaft. “Ist der Bandarbeiter trotz  lediglich bedingt abwechslungsreicher Tätigkeit und oft im belastenden  Schichtdienst letztlich resistenter, weil er weiß, dass das Auto ohne  ihn nicht vom Hof rollen würde? Oder warum hört man nur so selten von  Bauern mit Burnout, obwohl der Beruf des modernen Landwirtes die  Belastungen von Manager, Selbständigem und Akkordarbeiter locker  vereint?”, fragt der FAZ-Redakteur.</p>
<p>Besonders betroffen vom Burnout sind hingegen die Mitarbeiter in  Gesundheits- und Sozialberufen oder Pädagogen. Auch die so genannten  Sandwich-Manager, die zwischen dem Druck ihrer Vorgesetzten und den  Erwartungen der Mitarbeiter zerrieben werden, fühlen sich häufig  ausgebrannt.</p>
<p>Eine noch so kluge Personalpolitik könne dies nicht verhindern, sagt  Zondler. Schließlich könne man den Menschen nur vor die Stirn gucken.  “Ein kluges Management hilft, Burnout zu vermeiden, wenn Arbeitgeber und  Führungskräfte klar formulieren, was sie von ihren Mitarbeitern  erwarten und was nicht. Jemanden im Ungewissen zu lassen schürt nur  Unzufriedenheit und Unruhe. Aber auch die Mitarbeiter sind in der  Pflicht und haben eine Bringschuld. Wer selbst erste Anzeichen eines  Burnout an sich bemerkt, sollte dies mit seinen Vorgesetzten ansprechen  und gemeinsam nach einer Lösung suchen, bevor es für beide Seiten zu  spät ist und nur noch ein Psychologe und medizinische Betreuung helfen  kann”, so Zondler.</p>
<p><a title="Bauern haben kein Burnout" href="http://www.prestigecars.de/industrie-magazin/2012/bauern-haben-kein-burnout-2/34695" target="_blank">Zum Artikel auf Prestigecars.de</a></p>
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